UNO

Berlin. - Nachdem der Zyklon Amphan über einige Regionen in Indien und Bangladesch gezogen ist, haben internationale Hilfsorganisationen damit begonnen, das Ausmaß der Schäden zu eruieren und erste Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Rund 2,4 Millionen Menschen waren in Schutzräumen untergebracht worden, bevor der Zyklon auf Land traf. Dadurch konnte der Verlust an Menschenleben reduziert werden, berichteten die Hilfswerke. In einigen küstennahen Regionen verhinderten vorgelagerte Mangrovenwälder Schlimmeres.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Bis zum Freitag (22. Mai) muss Argentinien eine Einigung mit seinen Privatgläubigern erzielen, sonst droht der Zahlungsausfall. Das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de kritisiert, dass auch die öffentlichen Gläubiger Argentiniens wenig Kooperationsbereitschaft zeigen. Insgesamt geht es um 65 Milliarden US-Dollar Staatsschulden.

amerika 21Tegucigalpa. - Eine Anklage der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Polizeichef von Honduras, Juan Carlos "El Tigre" Bonilla Valladares, wegen Verschwörung zum Drogenhandel, Mord und illegalem Waffenbesitz könnte den honduranischen Präsidenten, Juan Orlando Hernández, in Bedrängnis bringen. Im Oktober 2019 war bereits sein Bruder, Juan Antonio "Tony" Hernández, von einem New Yorker Gericht wegen jahrelanger Zusammenarbeit mit Drogenkartellen verurteilt worden. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

Berlin. - Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in einem Brief aufgefordert, die Pläne der neuen israelischen Regierung zur Annexion von Teilen des Westjordanlandes als eklatanten Völkerrechtsbruch zu kritisieren. Die Bundesregierung solle sich für einen tragfähigen Frieden einsetzen, der die Positionen beider Konfliktparteien respektiert und für beide annehmbare Kompromisse enthält. Waffenlieferungen nach Israel sollten gestoppt werden.

amerika 21Berlin. - In Venezuela haben Sicherheitsbehörden bei einer Operation in der ehemaligen Deutschensiedlung Colonia Tovar im Bundesstaat Aragua drei weitere Militärs verhaftet, die an der gescheiterten Militäraktion im Norden des Landes am 3. Mai beteiligt gewesen sein sollen. Die Festgenommen Jairo B., Franco J. und Evan R. wurden dem Haftrichter vorgeführt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

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