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amerika 21Bogotá. - In Kolumbien hat der linksgerichtete Präsidentschaftskandidat Gustavo Petro nach einem bewaffneten Anschlag auf ihn schwere Vorwürfe gegen die Justiz erhoben. Die Staatsanwaltschaft ermittle in dem Fall nicht und gehe damit nicht gegen die wachsende Bedrohung gegen ihn vor, so Petro. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtet. 

rog logo Berlin. - Rund fünf Monate vor den Parlamentswahlen liegen die unabhängigen Medien in Kambodscha in Trümmern. Dutzende regierungskritische Medien seien im vergangenen Jahr geschlossen und Journalisten willkürlich inhaftiert worden, kritisierte Reporter ohne Grenzen (ROG). In einem ausführlichen Länderbericht hat die Organisation jetzt den Verfall der Pressefreiheit in Kambodscha untersucht.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes begrüßt, dass die Westsahara nicht Teil des Staatsterritoriums Marokkos ist. Der Gerichtshof hat dies anlässlich des Streits um die Gültigkeit des EU-Fischereiabkommens mit Marokko in einem Urteil bekräftigt. Das am 14. Juli 2018 auslaufende Abkommen wird zurzeit neu verhandelt. Die EU zählte bislang zu den Hauptnutzern dieser Küstengewässer.

amerika 21Buenos Aires. - In Argentinien spitzt sich die Debatte um das Recht legaler Schwangerschaftsabbrüche mit neuen Protesten zu. Vor wenigen Tagen fand vor dem Parlament in der Hauptstadt Buenos Aires ein sogenannter Pañuelazo statt - eine Demonstration, bei der sich tausende Frauen mit grünen Halstüchern (Pañuelos) für die Legalisierung der Abtreibung einsetzten. Jetzt wurde eine entsprechende Gesetzesvorlage angekündigt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Donnerstag berichtet. 

amerika 21Santiago. - Dutzende von Staudämmen zerstückeln sechs der acht wichtigsten Flüsse im andin-amazonischen Raum. Einer gemeinsamen Studie von Wissenschaftlern aus Südamerika, Europa und den USA zufolge sind 142 Staudämme bereits in Betrieb oder in Bau. 160 weitere befinden sich im Planungsstadium. Gegen diesen Trend wurden in Chile in jüngster Zeit sieben Staudammprojekte beendet, da sie sich offiziell nicht rechneten, wie das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtete.

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