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gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor neuen Unruhen und Menschenrechtsverletzungen im Südosten Nigerias am Biafra-Gedenktag (30. Mai) gewarnt. In der vergangenen Woche seien bereits mehr als 100 Biafra-Aktivisten in verschiedenen Bundesstaaten Südost-Nigerias festgenommen worden. Gegen mindestens 41 Inhaftierte seien Strafverfahren eingeleitet worden.

cbmBensheim. - Die Not der Rohingya, die vor Verfolgung und Gewalt von Myanmar nach Bangladesch fliehen mussten, verschärft sich. Die erwarteten starken Monsunregenfälle in Südostasien gefährden die provisorischen Unterkünfte in den Flüchtlingscamps, unbefestigte Wege werden unpassierbar. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) warnt vor den dramatischen Folgen vor allem für die Schwächsten und weitet ihre Nothilfe für Menschen mit Behinderungen aus.

amerika 21Mexiko-Stadt. - Nachdem das Vorjahr mit knapp 27.000 Morden das tödlichste der letzten zwei Jahrzehnte gewesen ist, hat die mexikanische Regierung nun ihre Vierteljahresstatistik für den Zeitraum Januar bis April 2018 veröffentlicht. Demnach stieg die Mordrate mit 10.395 Fällen sogar noch um 21 Prozent gegenüber 2017 an. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet. 

amerika 21Santiago. - In Chile werden derzeit 15 Universitäten bestreikt. Die Studentinnen nennen es "tomas feministas", feministische Besetzungen. Vergangene Woche protestierten rund 150.000 Menschen in der Haupstadt Santiago gegen sexuellen Missbrauch und sexistische Erziehung in den Bildungseinrichtungen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Caracas. - Trotz einer schweren sozialen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro am Sonntag nach Angaben des Nationalen Wahlrates (Consejo Nacional Electoral, CNE) die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der linksgerichtete Politiker setzte sich nach dem vorläufigen Endergebnis mit 67,7 Prozent gegen seinen Widersacher Henri Falcón durch, auf den 21,2 Prozent der Stimmen entfielen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 berichtet. 

planHamburg. - Mehr als die Hälfte der Mädchen in Bangladesch werden vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. In vielen Fällen sind sie sogar jünger als 15 Jahre – obwohl Kinderehen in Bangladesch seit 1929 verboten sind. Um ihre Töchter oder Söhne trotzdem so früh wie möglich zu verheiraten, fälschen viele Eltern die Geburtsurkunden oder Personalausweise. Eine neue App, die gemeinsam von Plan International und der Regierung in Bangladesch entwickelt wurde, soll das jetzt verhindern. 

aktion hungerBerlin. - Die weltweit größten Hersteller von Muttermilchersatz gefährden pro Jahr rund 800.000 Kinderleben. Diesen Vorwurf erhebt die entwicklungspolitische Organisation "Aktion gegen den Hunger" in ihrem neuen Bericht "Gegen Profitgier, für Kinderleben – Let them choose". Darin heißt es, auch fast 40 Jahre nach der Verabschiedung des Milch-Kodex der Weltgesundheitsorganisation WHO werde noch immer gegen internationale Vereinbarungen verstoßen.

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