Demokratisierung

Ollanta und Antauro Humala. Foto: La PrensaAachen/Lima (epo). - Die katholische Entwicklungsorganisation MISEREOR ist besorgt, dass aus den Präsidentschaftswahlen in Peru am 9. April der rechtspopulistische Kandidat Ollanta Humala als Sieger hervorgehen und die politische Stabilität in dem Andenstaat gefährden könnte. "Wir betrachten die hohen Umfragewerte für den Kandidaten der Unión Nacionalista por el Perú mit großer Sorge, weil dieser den wichtigen Prozess der Aussöhnung ins Stocken bringen könnte", sagte MISEREOR- Hauptgeschäftsführer Josef Sayer am Donnerstag in Aachen.

Erdbeben in Pakistan. Foto: IRINDuisburg/Balakot (epo). - Sechs Monate nach dem schweren Erdbeben in Pakistan leiden vor allem Kinder noch immer massiv unter den Folgen. "Viele Eltern haben keinen Job, müssen trotzdem die Familie ernähren und gleichzeitig auch noch die zerstörten Häuser wiederaufbauen", berichtet Sajid Ishaq von ILAP, einer Partnerorganisation der Kindernothilfe. "Das lässt ihnen keine Zeit, sich um ihre Kinder zu kümmern." Für rund tausend Kinder und Jugendliche hat die Kindernothilfe jetzt 20 Kinderzentren errichtet.
Horst K?hlerBerlin/Bonn/Maputo (epo). - Bundespräsident Horst Köhler ist zu Beginn seiner Afrikareise vom mosambikanischen Präsidenten Armando Emilio Guebuza zu einem dreitägigen offiziellen Besuch in Mosambik empfangen worden. Neben seinen politischen Gesprächen nimmt Köhler auch die Gelegenheit wahr, deutsche Projekte in der Sofala Provinz, einer der vier Schwerpunktprovinzen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu besuchen.

K?hlerBerlin (epo). - Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler ist erneut zu einer Afrikareise aufgebrochen. Köhler hatte bei seinem Amtsantritt erklärt, er wolle die Beziehungen zu Afrika zu einem seiner Arbeitsschwerpunkte machen. Vom 2.-13. April besucht er Mosambik, Madagaskar und Botswana. Köhler hatte die Initiative "Partnerschaft mit Afrika" gegründet und auf seiner ersten größeren Auslandsreise als Bundespräsident vor eineinhalb Jahren Westafrika besucht.

Shirin EbadiHamburg (epo). - Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi hat die USA vor einem militärischen Eingreifen in ihrem Land gewarnt. "Man kann Demokratie nicht in ein Land hineinbomben. Wir müssen auf die Entwicklung der Gesellschaft vertrauen", sagt die 58jährige dem deutschen Magazin BRIGITTE. "Ein Militärschlag würde alles zerstören, auch die zarten Erfolge der Menschenrechtsbewegung im Iran. Wenn der Westen die Menschenrechte und die Demokratiebewegung fördert, hat man die beste Waffe gegen jede aufstrebende Atommacht."
Karin KortmannBerlin (epo). - Die Nachbarstaaten der Demokratischen Republik Kongo befürworten einen EU-Einsatz zur Sicherung der Wahlen und zur Stabilisierung des zentralafrikanischen Landes. Dies berichtete die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium, Karin Kortmann (SPD) nach ihrer Rückkehr von einer Reise durch die drei ostafrikanische Staaten Kenia, Ruanda und Burundi.
Nikolaus Schneider. Foto: EEDBonn (epo). - Die Bombenangriffe auf zivile Ziele im Südsudan haben aufgehört, die Menschen fliehen nicht mehr, wenn sie ein Flugzeug am Himmel hören. Aber trotz des Friedensvertrags, den die Regierung und das Sudan People´s Liberation Movement (SPLM/A) im Januar 2005 unterzeichneten, lebt die Bevölkerung nicht im Frieden. Der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland und Aufsichtratsvorsitzende des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED), Nikolaus Schneider, konnte sich jetzt vor Ort davon überzeugen, dass die Situation der Menschen nach wie vor schwierig ist.
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