Demokratisierung

malteser internationalKöln. - Riesige Heuschreckenschwärme, die teilweise ein Gebiet von fast 250 Quadratkilometern abdecken, fressen im Nordosten Kenias Weiden und Felder kahl. Es ist die größte Heuschreckenplage in dem ostafrikanischen Land seit über 70 Jahren. Malteser International verteilt jetzt Futter für die Nutztiere an die Landbevölkerung in Kenia.

gfbvGöttingen. - Als "wichtigen Meilenstein im weltweiten Kampf gegen Straflosigkeit" hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die angekündigte Überstellung des früheren sudanesischen Diktators Omar Hassan al Bashir an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) bezeichnet. "Der Mann ist ein Massenmörder, der Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat und zahllose Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verantworten hat", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

amerika 21San Salvador. - Auf Befehl des Präsidenten Nayib Bukele habem dutzende Soldaten am vergangen Sonntag das Parlamentsgebäude in San Salvador, der Hauptstadt El Salvadors, besetzt. Hintergrund ist ein Streit um die Genehmigung von 109 Millionen US-Dollar zur Finanzierung der Sicherheitspolitik. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtet.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat in der Volksrepublik China zehntausende Notfall-Schutzausrüstungen verteilt - darunter auch Tausende von Masken an lokale Gesundheitsfachkräfte. Die Organisation bezeichnete den Ausbruch des neuartigen Coronavirus als größte Krise in der jüngeren Geschichte Chinas.

misereorAachen. - Das katholische Hilfswerk MISEREOR sieht im Vorfeld der Parlaments- und Kommunalwahlen in Kamerun am Sonntag (9. Februar) die Demokratie in dem zentralafrikanischen Land gefährdet. Sowohl im anglophonen Teil Kameruns als auch im frankophonen Teil sei die politische Lage angespannt, warnte MISEREOR.

oneBerlin. - Bundeskanzlerin Angela Merkel reist vom 5. bis 8. Februar zu Staatsbesuchen nach Südafrika und Angola. Die Entwicklungsorganisation ONE begrüßte die Bemühungen um engere wirtschaftliche Zusammenarbeit. Angesichts der Korruptionsvorwürfe gegen die angolanische Unternehmerin Isabel dos Santos forderte sie aber auch, dass die Themen Transparenz und Korruptionsbekämpfung Priorität bei den Gesprächen haben sollen.

amerika 21Santiago de Chile. - Die Unterstützung für die Regierung des chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera ist nach monatelangen Protesten auf ein Minimum von sechs Prozent gesunken. Ein schlechteres Ergebnis hat in der Geschichte der chilenischen Republik noch kein Präsident erreicht. Das geht aus einer Umfrage der chilenischen Denkfabrik Centro de Estudios Políticos (CEP) hervor, wie das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtete.

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