Humanitäre Hilfe

uno fluechtlingshilfeBonn. - Der Ukraine-Konflikt geht bereits in den vierten Winter. Während die Temperaturen im ganzen Land sinken, verstärkt das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) die Auslieferung von Basisgütern im Osten des Landes. Darunter sind Winterjacken und -schuhe, Brennstoff und Kohle. Darüber hinaus erhalten die Bedürftigsten Bargeldhilfen: Tausende ältere, behinderte und kranke Menschen sowie kinderreiche Familien und Alleinerziehende, die damit die laufenden Kosten begleichen können.

wvFriedrichsdorf. - Die Kinderhilfsorganisation World Vision hat die internationale Gemeinschaft und die Regierung der Demokratischen Republik Kongo aufgefordert, umgehend Zugang zu den Konfliktgebieten für Hilfsorganisationen im Kongo zu ermöglichen. Mehr als vier Millionen Kinder unter fünf Jahren benötigten dringend Hilfe, erklärte World Vision. Auch etwa eine halbe Million Schwangere und stillende Mütter hätten nicht genug zu essen.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Millionen syrische Flüchtlinge und Vertriebene müssen bereits den siebten Kriegswinter in Zelten, heruntergekommenen und ungeheizten Gebäuden oder anderen Notunterkünften überstehen. Der drohende Frost, Schneefälle, Dauerregen oder Stürme bedrohen  Gesundheit und Leben zahlloser Menschen in den Krisengebieten des Nahen Ostens. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat für rund vier Millionen syrische und irakische Flüchtlinge und Vertriebene die Winterhilfe gestartet. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des UNHCR, unterstützt dieses Engagement.

malteser internationalKöln. - Malteser International warnt vor einer weiteren Verschärfung der Hungerkatastrophe im Südsudan. "Wenn die Weltgemeinschaft nicht Nothilfe leistet, wird es zu einer noch größeren Hungerkatastrophe kommen. Schätzungen des Frühwarnsystems für Hunger im Südsudan zufolge werden davon sechs Millionen Menschen betroffen sein. Das ist jeder zweite Südsudanese", sagte Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung von Malteser International.

jemen Bonn. - Ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam und Save the Children, hat von allen beteiligten Konfliktparteien im Jemen einen sofortigen Waffenstillstand in Sanaa gefordert. Der eskalierende Konflikt zwinge die Zivilbevölkerung in eine Falle und verschärfe die bereits katastrophale humanitäre Situation, erklärten die Organisationen am Dienstag.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat in der Demokratischen Republik Kongo die höchste Warnstufe ausgerufen und weitet ihren Nothilfeeinsatz aus. 13.1 Millionen Menschen in dem afrikanischen Land brauchen dringend Hilfe – mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder. Diese Kinder seien aus ihren Heimatdörfern vertrieben worden, litten unter extremer Nahrungsmittelknappheit und müssten um ihr Leben fürchten, so World Vision.

misereorAachen. - Mindestens 700.000 Menschen der muslimischen Minderheit der Rohingyas sind seit Ende August vor Gewalt aus ihrem Heimatland Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflohen. Die ständig wachsenden Flüchtlingscamps drohen längerfristig zu einem der größten Slums der Welt zu werden. Hinzu kommt die Sorge, dass der anstehende Winter die Situation der Menschen verschlimmern könnte. MISEREOR stockt die Nothilfe für die Flüchtlinge deshalb um weitere 375.000 Euro auf.

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