Humanitäre Hilfe

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ärzte ohne Grenzen ist äußerst besorgt über die Haftbedingungen in einem Internierungslager in der westlibyschen Küstenstadt Zuwara. Einige der 800 dort eingeschlossenen Männer, Frauen und Kinder würden schon seit mehr als fünf Monaten unter unmenschlichen Bedingungen ohne angemessene Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser willkürlich festgehalten, erklärte die Hilfsorganisation am Freitag in Berlin. In dem Internierungslager lebten derzeit vier Mal mehr Menschen, als beim Bau maximal vorgesehen waren. Die Inhaftierten hätten kaum noch Platz, sich am Boden hinzulegen.

difaem Tübingen. - Durch die anhaltende Gewalt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo sind hunderttausende Menschen auf der Flucht – von den Dörfern in die Stadt oder ins Nachbarland Uganda. Die Versorgungslage ist schlecht und die Menschen leiden an Hunger. Es fehlt an Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) hat nun gemeinsam mit kirchlichen Partnern vor Ort den Bau eines Brunnens auf den Weg gebracht und ermöglicht Kindern und Schwangeren eine kostenfreie medizinische Versorgung.

planHamburg. - Auch drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal sind die Menschen noch immer nicht zur Normalität zurückgekehrt. Die Wiederaufbaumaßnahmen sind noch immer nicht abgeschlossen. Die beiden aufeinanderfolgenden Beben im April und Mai 2015 kosteten mehr als 8.900 Menschen das Leben und zerstörten über 600.000 Häuser. 

syrienBerlin. - Die Teilnehmer der Geberkonferenz für Syrien, die am Dienstag in Brüssel beginnt, müssen dringend die notwendigen Finanzmittel zusagen, um das Überleben von Millionen von Syrern zu sichern. Die Humanitäre Hilfe müsse Priorität haben. Das haben internationale Hilfsorganisationen, darunter CARE, Handicap International, IRC, NRC, Oxfam und Save the Children, am Montag gefordert.

medicoFrankfurt. - Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international fordert von der Bundesregierung die Bereitstellung von Mitteln für humanitäre Nothilfe in Nordsyrien. Außerdem müsse die Bundesregierung Druck auf die Türkei ausüben, damit sich diese baldmöglichst aus Afrin zurückziehe und die Menschen wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen können. Die völkerrechtswidrige Besatzung dürfe nicht noch mit Waffenlieferungen unterstützt werden.

whh 150Bonn. - Aus Anlass der am Freitag in Genf stattfindenden internationalen Geberkonferenz zur Demokratischen Republik Kongo hat die Welthungerhilfe auf die dramatische Lage im Osten des Landes aufmerksam gemacht. Allein in den Provinzen Ituri, Kivu und Kasai leiden knapp fünf Millionen Menschen an akutem Hunger. Insgesamt sind im Kongo 13 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

careBonn. - Die Hilfsorganisation CARE hat anlässlich der am 13. April in Genf stattfindenden Geberkonferenz deutlich mehr finanzielle Unterstützung für die Bewältigung der humanitären Krise in der Demokratischen Republik Kongo gefordert. Um das Überleben der Menschen im Kongo 2018 zu sichern, werden laut den Vereinten Nationen rund 1,4 Milliarden Euro Hilfsgelder benötigt – viermal so viel, wie im vergangenen Jahr für die Nothilfe im Kongo zur Verfügung stand.

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