Humanitäre Hilfe

careBerlin. - Das vierte Jahr in Folge führt Syrien die Liste der gefährlichsten Länder für humanitäre Helfer an, wie eine Analyse der Hilfsorganisation CARE im Vorfeld des Welttags der humanitären Hilfe am 19. August zeigt. 74 Helfer verloren seit Anfang 2020 im Einsatz ihr Leben, allein 20 davon in Syrien. Dahinter folgt der Südsudan, wo 14 Helfer starben. In diesem Jahr wurden weltweit bisher 109 Angriffe auf Mitarbeiter von Hilfsorganisationen gemeldet, mit 203 Betroffenen in 18 Ländern.

cbmBensheim. - Zum Welttag der humanitären Hilfe am 19. August hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) an die vielen Helferinnen und Helfer erinnert, die auch in Zeiten der Corona-Pandemie Flüchtlingen zur Seite stehen. Eine dieser selbstlosen Helfer ist Ariful Arman aus Bangladesch. Der Ergotherapeut berichtet von den verschärften Arbeitsbedingungen im größten Flüchtlingslager der Welt.

diakonieBerlin. - Die Explosion im Hafen von Beirut wird die Not im Libanon in den kommenden Monaten dramatisch verschärfen, insbesondere die Situation der über eine Million im Land lebender syrischer Flüchtlinge. Die unmittelbaren Auswirkungen mit massiven Zerstörungen von Wohnungen und Getreidevorräten könnten zu einer Hungerkatastrophe führen, warnt die Diakonie Katastrophenhilfe. Schon vor der Katastrophe lebte mehr als die Hälfte der Menschen im Libanon in Armut.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Zum Internationalen Tag der Jugend (12. August) hat die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), auf die Benachteiligungen und Gefahren aufmerksam gemacht, denen jugendliche Flüchtlinge in aller Welt ausgesetzt sind. In Zeiten von Covid-19 würden diese Risiken besonders deutlich, betont die UNO-Flüchtlingshilfe.

careBonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE ist alarmiert über die sich weiter zuspitzende Lage im Jemen. In der letzten Woche haben schwere Regenfälle und Sturzfluten zu großen Schäden an Häusern, Infrastruktur und in der Landwirtschaft geführt. Rund 5.000 Hektar Ackerland sind unbrauchbar. 30 Menschen verloren in Folge der Unwetter ihr Leben. Vor allem die Distrikte Al Hodeidah, Marib, Hajjah, Sana‘a, Hadramawt und Ibb sind schwer betroffen.

careBonn. - Inmitten der Covid-19-Pandemie haben in Bangladesch starker Monsunregen und heftige Fluten zum schwersten Hochwasser in den letzten Jahren geführt. 21 Bezirke im Norden und Osten des Landes stehen unter Wasser, 3,3 Millionen Menschen sind betroffen. 93 Menschen kamen bei den Überschwemmungen bisher ums Leben, fast die Hälfte von ihnen sind Kinder, berichtete die Hilfsorganisation CARE am Dienstag.

gfbvGöttingen. - Nach der Ermordung von humanitären Helfern in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer deutlichen Verschärfung der Hungerkatastrophe im Norden des Landes gewarnt. "Die entsetzliche Gewalttat extremistischer Islamisten macht die Arbeit von Hilfsorganisationen noch schwerer und gefährlicher. Hunderttausende Menschen in Not werden dies zu spüren bekommen, weil Hilfswerke nun noch vorsichtiger vorgehen müssen, um ihr Personal zu schützen", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

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