Humanitäre Hilfe

oxfamBerlin. - Im Südsudan sind Millionen Menschen von Hungersnot bedroht, warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. In der vergangenen Woche hatte das Hungersnot-Frühwarnsystem FEWSNET ("Famine Early Warning Systems Network") in einem Bericht festgestellt, dass im Kreis Pibor (Bundesstaat Boma) bereits ein Fünftel der Haushalte unter Hungersnot leidet. 

whh Bonn. - Nach dem verheerenden Zyklon Sagar, der am Samstag auf die Länder am Golf von Aden traf, spitzt sich die Lage in Somaliland zu. In der autonomen Region im Nordwesten Somalias gab es die schwersten Regenfälle seit Menschengedenken. Bisher seien etwa 30 Tote geborgen worden, aber viele Landstriche seien weiterhin komplett von der Außenwelt abgeschnitten, berichtete die Welthungerhilfe am Mittwoch in Bonn. Die Soforthilfe für Überlebende des tropischen Wirbelsturms ist angelaufen.

misereorAachen. - Für die Menschen in Kenia hat sich die Ernährungslage auch 2018 nicht verbessert. MISEREOR warnt vor wachsender Hunger- und Seuchengefahr durch starke Überschwemmungen: "Während Anfang Januar noch Dürre herrschte, leidet das Land nun seit Wochen unter extremen Niederschlägen, was zu einer weiteren dramatischen Verschlechterung der Lage führt", berichtete Selina Orsi-Coutts, die Leiterin  der MISEREOR-Verbindungsstelle in Kenia. 

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat am Freitag vor schlimmsten Zerstörungen durch heranziehende Unwetter in Flüchtlingslagern in Bangladesch gewarnt. In der Region Cox's Bazar leben derzeit fast eine Million aus Myanmar geflohene Rohingya in provisorisch erbauten Unterkünften. Über die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ärzte ohne Grenzen ist äußerst besorgt über die Haftbedingungen in einem Internierungslager in der westlibyschen Küstenstadt Zuwara. Einige der 800 dort eingeschlossenen Männer, Frauen und Kinder würden schon seit mehr als fünf Monaten unter unmenschlichen Bedingungen ohne angemessene Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser willkürlich festgehalten, erklärte die Hilfsorganisation am Freitag in Berlin. In dem Internierungslager lebten derzeit vier Mal mehr Menschen, als beim Bau maximal vorgesehen waren. Die Inhaftierten hätten kaum noch Platz, sich am Boden hinzulegen.

difaem Tübingen. - Durch die anhaltende Gewalt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo sind hunderttausende Menschen auf der Flucht – von den Dörfern in die Stadt oder ins Nachbarland Uganda. Die Versorgungslage ist schlecht und die Menschen leiden an Hunger. Es fehlt an Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) hat nun gemeinsam mit kirchlichen Partnern vor Ort den Bau eines Brunnens auf den Weg gebracht und ermöglicht Kindern und Schwangeren eine kostenfreie medizinische Versorgung.

planHamburg. - Auch drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal sind die Menschen noch immer nicht zur Normalität zurückgekehrt. Die Wiederaufbaumaßnahmen sind noch immer nicht abgeschlossen. Die beiden aufeinanderfolgenden Beben im April und Mai 2015 kosteten mehr als 8.900 Menschen das Leben und zerstörten über 600.000 Häuser. 

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