Humanitäre Hilfe

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ärzte ohne Grenzen hat die Hilfe in der nigerianischen Stadt Rann am Wochenende aus Sicherheitsgründen ausgesetzt. 22 Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation wurden aus der Stadt gebracht. Wie die Hilfsorganisation am Montag berichtete, hatten am 1. März Kämpfer Rann angegriffen und dabei nach Angaben der Vereinten Nationen elf Menschen getötet. Die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen behandelten nach dem Angriff neun Verwundete. 

careBonn. - Anhaltende Kampfhandlungen und schwere Bombardierungen in der Nähe von Damaskus zwingen humanitäre Organisationen wie CARE dazu, lebensrettende Hilfslieferungen für Tausende von Menschen im belagerten Ost-Ghuta einzustellen. CARE und lokale Partner vor Ort fordern daher eine sofortige Waffenruhe. 

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die humanitäre Situation im Südsudan verschärft sich weiter. Im fünften Konfliktjahr haben mittlerweile 2,5 Millionen Südsudanesen in den Nachbarländern Uganda, Kenia, Sudan, Äthiopien, in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik Schutz vor Gewalt und Vertreibung gesucht, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe. Zwei Millionen Südsudanesen sind Vertriebene im eigenen Land. Die Gesamtzahl von 4,5 Millionen entwurzelter Menschen bedeutet, dass ein Drittel der sudanesischen Bevölkerung auf der Flucht ist.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Mehr als 1.000 Tage dauert mittlerweile der Konflikt im Jemen. Die Auswirkungen für die Zivilbevölkerung sind katastrophal: Drei Millionen Kinder, Frau und Männer wurden bislang zur Flucht gezwungen. Etwa elf Millionen Jemeniten befinden sich in akuter Lebensgefahr. Insgesamt 75 Prozent der Gesamtbevölkerung sind dringend auf internationale Hilfe angewiesen. Darauf hat die UNO-Flüchtlingshilfe am Mittwoch aufmerksam gemacht.

careBerlin. - Die Hilfsorganisation CARE hat am Dienstag einen neuen Bericht veröffentlicht, der zehn humanitäre Krisen beleuchtet, über die Medien im Jahr 2017 kaum berichteten. Die Studie "Suffering In Silence" stellt fest, dass die Nahrungsknappheit in Nordkorea weltweit am wenigsten Beachtung fand. Andere Krisen, die selten Schlagzeilen machten, waren unter anderem die Vertreibungen um den Tschadsee, Flucht und Hunger in Mali, die Situation in der Demokratischen Republik Kongo und Fluten in Peru.

care neuBonn. - Heftige Kämpfe im Norden der syrischen Region Idlib haben in den letzten Wochen mehr als 100.000 Menschen zu Flüchtlingen gemacht. Die internationale Hilfsorganisation CARE stockt ihre Mittel auf, um rund 25.000 Menschen mit Nothilfe zu erreichen. CARE appellierte am Donnerstag dringend an alle Konfliktparteien, den humanitären Zugang sicherzustellen und Zivilisten nicht zur Zielscheibe zu nehmen.

jemen lageBerlin. - 17 in Jemen tätige Hilfsorganisationen haben am Mittwoch die komplette und bedingungslose Öffnung des Hafens von Hudaydah gefordert, damit die Menschen endlich wieder uneingeschränkten Zugang zu Nahrung und Treibstoff erhalten. Im November 2017 hatte die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition alle jemenitischen Häfen im Roten Meer blockiert, was zu einem dramatischen Versorgungsnotstand führte. Am 20. Januar endet eine auf 30 Tage befristete Aussetzung der Blockade.

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