Humanitäre Hilfe

whh 150Berlin. - Die Situation der Flüchtlinge in Syrien, auf den griechischen Inseln oder an der türkisch-syrischen Grenze wird immer verzweifelter. Mehr als eine Million Menschen sind derzeit in einer katastrophalen Lage. Nur durch politische Lösungen und ein Ende des Krieges könne das Elend überwunden werden, mahnt die Welthungerhilfe.

wfp iconAnkara. - Zum neunten Jahrestag des Syrienkrieges hat eine neue Untersuchung des UN World Food Programme (WFP) in der Türkei gezeigt, dass die von der Europäischen Union finanzierte Bargeldhilfe 1,7 Millionen – meist syrischen – Flüchtlingen geholfen hat, nicht noch tiefer in die Armut zu rutschen. Die Flüchtlingsfamilien berichteten, die Bargeldhilfe habe geholfen ihre Grundbedürfnisse besser zu decken und sich gesünder zu ernähren.

caritasFreiburg. - Auch ein Jahr nach dem zerstörerischen Zyklon Idai sind Zehntausende Menschen in Mosambik massiv unterversorgt. Selbst in der gut zugänglichen Hafenstadt Beira befindet sich nach Schätzungen von lokalen Partnerorganisationen von Caritas international rund die Hälfte der Menschen in akuter Not. "Viele von ihnen haben kein Dach über dem Kopf und nicht genug zu essen", berichtete Oliver Müller, der Leiter von Caritas international.

Berlin. - Angesichts der dramatischen Situation im syrischen Idlib, auf den griechischen Inseln und an der griechisch-türkischen Grenze hat der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) die Achtung der Rechte Geflüchteter und die Einhaltung des Völkerrechts gefordert. Die Genfer Flüchtlingskonvention sei nicht verhandelbar und dürfe nicht im Interesse des europäischen Grenzschutzes außer Kraft gesetzt werden.

worldvisionBerlin. - Zivilisten im syrischen Idlib haben kaum noch Orte zum Leben: Das ergibt eine Auswertung von Satellitenbildern der nordwestsyrischen Provinz, die Save the Children, World Vision und die Humanitarian Initiative der Harvard-Universität anlässlich des 9. Jahrestags des Syrien-Konflikts veröffentlicht haben. Die Aufnahmen belegen das große Ausmaß der Zerstörung von Wohngebieten und Infrastruktur. Fast ein Drittel der Gebäude zweier Frontstädte wurden durch die Kämpfe beschädigt oder zerstört. Für die vorherigen Einwohner dieser Städte ist eine Rückkehr damit nahezu unmöglich.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Im Nordwesten Syriens verschärfen die anhaltenden Kämpfe und der Winter die Lage der Menschen vor Ort, warnt die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR). Fast eine Million Menschen sind in der Region Idlib auf der Flucht, doch Hilfskräfte haben nicht immer Zugang zu den Betroffenen. Die Hilfsmaßnahmen in ganz Syrien sind weiterhin unterfinanziert: Bislang sind nur neun Prozent der benötigten Gelder eingetroffen.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat an die Kriegsparteien in Syrien appelliert, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten und Zivilisten sowie die zivile Infrastruktur zu schützen. Willkürliche Angriffe auf Wohngebiete in der Provinz Idlib hatten am Dienstag zahlreiche Opfer gefordert. In drei von Ärzte ohne Grenzen unterstützten Krankenhäusern berichteten Mediziner von 18 Toten, die zu ihnen gebracht wurden, und 185 Verletzten.

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