Humanitäre Hilfe

DWHHBonn (epo.de). - Knapp zwei Jahre nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004 sind die Wiederaufarbeiten in den vier am stärksten betroffenen Ländern aus der Sicht der Deutschen Welthungerhilfe sehr unterschiedlich verlaufen. "Unsere Arbeit wurde und wird sehr stark von den jeweiligen Rahmenbedingungen bestimmt", erklärte Welthungerhilfe-Generalsekretär Hans-Joachim Preuß am Dienstag in Bonn. Sorgen bereite vor allem die Lage in Sri Lanka.
DiakonieStuttgart (epo.de). - Zwei Jahre nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die Überlebenden in Indien, Indonesien, Sri Lanka und Somalia weiter beim Wiederaufbau. "Das Jahr 2006 stand ganz im Zeichen des Neubeginns. Die Menschen schöpfen aus dem bislang Geleisteten neuen Mut und nehmen ihr Leben wieder selbst in die Hand", erklärte die Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, Cornelia Füllkrug-Weitzel, am Montag in Stuttgart.
AABerlin (epo.de). - Das Auswärtige Amt hat 600.000 Euro zusätzlich für Hilfsprojekte zugunsten von Überschwemmungsopfern in Kenia zur Verfügung gestellt. Das Deutsche Rote Kreuz erhält insgesamt 297.000 Euro für die medizinische Notversorgung von Überschwemmungsopfern in verschiedenen Distrikten des Landes. Darüber hinaus finanziert das Auswärtige Amt Hilfsmaßnahmen der Deutschen Welthungerhilfe im Küstendistrikt Kwale mit 206.000 Euro. Weitere 100.000 Euro gehen an CARE International Deutschland für die Verteilung von Hilfsgütern an Flutopfer in der Nordostprovinz Kenias.
WFPNew York/Accra (epo.de). - Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat ein neues Logistikzentrum für humanitäre Hilfe in Ghana eröffnet. Es wurde auf dem internationalen Flughafen in der Haupstadt Accra eingerichtet und ist das dritte UN Humanitarian Response Depot (UNHRD) neben Brindisi in Italien und Dubai.
KNHDuisburg (epo.de). - Die Kindernothilfe hat für die Opfer der Schlammlawine in den Philippinen 20.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Mit dem Geld sollen die regionalen Hilfsaktionen unterstützt werden. Die Kindernothilfe fördert in den Philippinen unter anderem zwei Projekte in der Krisenregion. "Die Situation vor Ort ist katastrophal. Es gibt zu wenig Särge für die vielen Toten. Viele Überlebende stehen unter Schock; sie haben ihre Familien und ihr zu Hause verloren", berichtete Peter Bellen, Kindernothilfe-Projektkoordinator, aus Albay.
DWHHBonn/Matuu (epo.de). - Die Deutsche Welthungerhilfe hat für die Flutopfer am Horn von Afrika 200.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt. Das Geld werde vor allem für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung, später auch für die Verteilung von Saatgut verwendet, teilte die Organisation in Bonn mit.
BMZBerlin (epo.de). - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat angesichts verheerender Überflutungen in den Ländern am Horn von Afrika insgesamt 1,35 Millionen Euro Nothilfe-Mittel für die betroffenen Menschen zugesagt. "In Teilen Somalias, Kenias und Äthiopiens leiden fast zwei Millionen Menschen an den Folgen des Hochwassers. Diesen Menschen muss schnell geholfen werden - vor allem mit Nahrungsmitteln", sagte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul am Donnerstag in Berlin.
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