Humanitäre Hilfe

Erdbeben in PakistanStuttgart (epo.de). - In den Projektgebieten der Diakonie Katastrophenhilfe in Nordpakistan geht ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben der Wiederaufbau zügig voran. "16 Dörfer im Landkreis Salmiah haben mit Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe eine neue Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen erhalten. Damit haben rund 17.000 Menschen wieder sauberes Trinkwasser", berichtete Diakonie-Mitarbeiter Dominique Mann am Donnerstag aus Pakistan.
DWHHBonn (epo.de). - Die UN-Resolution zum Einsatz von Blauhelm-Soldaten in der sudanesischen Provinz Darfur wird nach Ansicht der Deutschen Welthungerhilfe nichts an der dramatischen Lage in der Krisenregion ändern. Der UN-Sicherheitsrat hatte am Donnerstag die Entsendung einer Blauhelmtruppe in das Gebiet beschlossen. Die Regierung des Sudan lehnt die Stationierung allerdings ab.
ADHBerlin (epo.de). - Im Vorfeld der Geberkonferenz für Libanon am 31. August in Stockholm hat die Aktion Deutschland Hilft (ADH) die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert, durch politische Lösungen für Stabilität im Nahen Osten zu sorgen. "Nur vor dem Hintergrund einer langfristig tragfähigen Friedenslösung machen unsere Hilfsmaßnahmen Sinn", sagte ADH-Geschäftsführerin Manuela Roßbach am Dienstag in Berlin.
MalteserBeirut/Köln (epo.de). - Malteser International hat am Montag eine mobile Artzpraxis in den Libanon geschickt, um Kriegsverletzte und Kranke im Süden des Landes zu versorgen. Zahlreiche Krankenhäuser und Gesundheitsstationen sind durch den Krieg zerstört worden. Seit Samstag ist ein vierköpfiges internationales Erkundungsteam der Malteser im Libanon.
WFPNew York (epo.de). - Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen hat angekündigt, die Nahrungsmittelrationen für die Opfer des Bürgerkrieges in der sudanesischen Krisenprovinz Darfur müssten ab Oktober gekürzt werden. Weil nicht genügend Mittel für die Nahrungsmittelhilfe zur Verfügung stünden, müsse die Versorgung für sechs Millionen Menschen verringert werden, sagte der WFP-Vertreter im Sudan, Kenro Oshidari, am Mittwoch in New York.
DRKBerlin (epo.de). - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat im Jahr 2005 mit 143 Millionen Euro so viele Spenden für die Auslandshilfe erhalten wie nie zuvor. 120,6 Millionen Euro seien allein für die Tsunami-Opfer gespendet worden, teilte die Organisation am Mittwoch in Berlin mit. DRK-Präsident Rudolf Seiters erinnerte an die vielen vergessenen Kriege und Konflikte und rief die Bevölkerung zu Spenden für die Opfer der humanitären Katastrophe im Libanon auf.

Hilfslieferung im Kongo. Foto: MONUCNew York (epo.de). - Sechs Monate nach ihrem Appell an die Staatengemeinschaft, finanzielle Mittel für humanitäre Hilfe weltweit bereit zu stellen, fehlen den Vereinten Nationen noch 3,1 Milliarden US-Dollar für rund 30 Millionen Menschen in 31 Ländern. Rund 1,7 Mrd. US$ seien bislang eingegangen - etwa 36 Prozent der erforderlichen Summe für 2006, teilte das UN-Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) in New York mit.

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