Humanitäre Hilfe

Berlin. - Weltweit sind mehr Menschen auf der Flucht als jemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg. Zugleich wird die Stimmung in Narrativen und Diskursen weltweit extrem negativ gegen Geflüchtete aufgeheizt. Vor diesem Hintergrund befasst sich der XX. Humanitäre Kongress am 4. und 5. Oktober in der Urania in Berlin in diesem Jahr mit der Frage, wie in Zeiten der Politisierung und Polarisierung die Würde der schutzbedürftigsten Menschen zurück in den Fokus gerückt werden kann.

Berlin. - In Indonesien ist die Zahl der Opfer nach dem Erdbeben und dem Tsunami auf der Insel Sulawesi weiter gestiegen. Nach Angaben der Behörden wurde mittlerweile der Tod von mehr als 1.230 Menschen bestätigt. Die indonesische Regierung hat die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Auch Helfer aus Deutschland haben sich auf den Weg gemacht, um die Opfer der Naturkatastrophe mit dem Nötigsten zu versorgen.

Berlin. - Nach zwei schweren Erdbeben und einem darauf folgenden Tsunami haben die Behörden auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 830 Tote, hunderte Verletzte und große Zerstörungen vor allem in der vom Tsunami betroffenen Stadt Palu gemeldet. Deutsche Hilfsorganisationen haben Nothilfeaktionen gestartet. Benötigt werden neben medizinischer Versorgung vor allem Nahrungsmittel und Notunterkünfte für die Opfer.

Berlin. - Nachdem Taifun Mangkhut im Norden der Philippinen auf Land getroffen ist, haben deutsche Hilfsorganisationen gemeinsam mit ihrem lokalen Partner damit begonnen, Nothilfe für die betroffene Bevölkerung zu leisten. Mangkhut ist der 15. und bislang stärkste Taifun, der die Philippinen in diesem Jahr getroffen hat. Insbesondere durch Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutsche hat der Sturm im Norden der Hauptinsel Luzon schwere Schäden verursacht und Dutzende Todesopfer gefordert. In den betroffenen Regionen leben etwa sechs Millionen Menschen.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die Syrien-Hilfe des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) ist dramatisch unterfinanziert. Bis Ende des Jahres werden 233 Millionen Euro benötigt, um den Schutzbedürftigsten überlebenswichtige Unterstützung zukommen zu lassen. Darauf hat jetzt die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn hingewiesen.

diakonie

Berlin. - In Berlin treffen sich am Montag und Dienstag Vertreterinnen und Vertreter von Staaten, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft zur sogenannten Tschadsee-Konferenz. Die an den Tschadsee angrenzenden Regionen von Nigeria, Kamerun, Tschad und Niger stehen seit 2009 unter dem Einfluss der Überfälle durch Boko Haram und der militärischen Gegenoffensiven. Der Konflikt hat die Sicherheit und Lebensbedingungen für die ungefähr 17 Millionen Menschen in einer von Armut gezeichneten Region in den letzten Jahren erheblich verschärft, so die Diakonie Katastrophenhilfe. Rund elf Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe.

whh Bonn. - Anlässlich des Jahrestags der Flucht der Rohingya aus Myanmar (25. August) hat die Welthungerhilfe darauf aufmerksam gemacht, dass sich in Bangladesch derzeit die drittgrößte Flüchtlingskrise der Welt abspielt. Angesichts des Ausmaßes seien die Hilfszusagen der internationalen Staatengemeinschaft für die Flüchtlinge und die lokale Bevölkerung völlig unzureichend. Gleichzeitig brauche es stärkere internationale Bemühungen, um eine langfristige politische Lösung für die Menschen zu finden.

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