Klimaschutz

oxfamBerlin/Brüssel (epo.de). - Das von der EU-Kommission in Brüssel vorgestellte Paket klima- und energiepolitischer Maßnahmen bewertet Oxfam als nicht ausreichend im Kampf gegen den Klimawandel. Besonders kritisiert wird die von der Europäischen Union geplante erhöhte Verwendung sogenannter Biokraftstoffe. Die Rohstoffe dafür werden hauptsächlich in den Entwicklungsländern angebaut. Durch eine weitere Steigerung des Anbaus sieht Oxfam die Lebensgrundlage von Millionen Menschen in den armen Ländern bedroht.
GermanwatchBonn (epo.de). - Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch hat die Beschlüsse des EU-Umweltministerrates zum Einbezug des Flugverkehrs in den Emissionshandel kritisiert. Ab dem Jahr 2012 solle alle in der EU landenden und von europäischen Flughäfen abgehenden Flüge einbezogen werden. Die Gesamtmenge der Emissionen, die auf das durchschnittliche Niveau der Jahre 2004 bis 2006 begrenzt werden soll, sei aber immer noch zu hoch, so Germanwatch. Zu Beginn sollten zudem nur 10 Prozent der Zertifikate versteigert werden.
Gr?nland-EisTübingen (epo.de). - In Zusammenhang mit der globalen Erderwärmung stellt das Ausmaß des Meeresspiegelanstiegs eine der größten Unsicherheiten dar. In der neuesten Ausgabe von "Nature Geoscience" dokumentiert eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universitäten Tübingen, Southampton, Cambridge und New York zum ersten Mal einen durchschnittlichen Anstieg des Meeresspiegels von 1,60 Metern innerhalb von 100 Jahren während der letzten Warmphase unseres Planeten (vor circa 124.000 bis 119.000 Jahren). Die neuen Resultate zeigen zum ersten Mal, wie schnell der Meeresspiegel diesen Höchststand erreichte.
GermanwatchBerlin (epo.de). - Deutsche Entwicklungsorganisationen haben das Ergebnis des Weltklimagipfels auf der indonesischen Insel Bali verhalten positiv aufgenommen. Am Samstag sei "in einer dramatischen Verhandlungsrunde ist doch noch ein Durchbruch des Klimagipfels in Bali gelungen", erklärte die deutsche Nord-Süd-Initiative Germanwatch. "Das ist ein ermutigender Zwischenschritt auf dem Weg heraus aus der Klimakatastrophe", sagte der Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg, Wolfgang Jamann. Als unzureichend wertete das katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR die Ergebnisse der Klimakonferenz auf Bali.
Bali GipfelNusa Dua/Berlin (epo.de). - Der UN-Klimagipfel in Nusa Dua auf der indonesischen Insel Bali ist am Samstag mit einem Kompromiss zu Ende gegangen. Die Delegierten aus mehr als 190 Ländern einigten sich darauf, offiziell über ein  Anschlussabkommen für das Kyoto-Protokoll zu verhandeln. Diese "Bali Road Map" wurde zuletzt auch von den USA akzeptiert. Bis 2009 soll ein Abkommen für die Zeit nach 2012, nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls, stehen. Konkrete Verpflichtungen der Industriestaaten zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen finden sich in der Abschlusserklärung jedoch nur als Verweis auf die Ergebnisse der Weltklimarates (IPCC).
MisereorAachen (epo.de). - Der Vorsitzende der Bischöflichen Kommission für MISEREOR, Erzbischof Werner Thissen, hat stärkere Bemühungen von der Internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen den Klimawandel gefordert. Anlässlich der Wintertagung der Bischöflichen Kommission in Aachen bezeichnete der Erzbischof die Anstrengungen der Bundesregierung, eine umfangreiches Klimapaket auf den Weg zu bringen, das auf eine deutliche Verminderung der deutschen Treibhausgase abzielt, als beispielhaft.  Dies sei auch eine Frage der internationalen Gerechtigkeit.
GermanwatchNusa Dua (epo.de). - Weniger entwickelte Länder leiden unter Stürmen, Überschwemmungen und Wetterextremen häufig sehr viel stärker als die Industrieländer. Im Jahr 2006 war vor allem Asien betroffen. Das geht aus dem Klima-Risiko-Index hervor, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch gemeinsam mit der Münchener Rück am Dienstag bei den UN-Klimaverhandlungen in Bali vorstellte. Germanwatch betrachtet die Ergebnisse des Index als einen weiteren Beleg dafür, dass eine zentrale Aufgabe des Klimagipfel in Bali ist, sich auf ein Verhandlungsmandat zu einigen, das die Risiken des Klimawandels deutlich begrenzt und die besonders Betroffenen stärker bei der Anpassung an die negativen Folgen unterstützt.
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