Klimaschutz

Mangrovenw?lderBerlin (epo.de). - Die besonders schwerwiegenden Folgen des Klimawandels für Afrika müssen endlich auf die Tagesordnung der internationalen Klimaverhandlungen und der afrikanischen Regierungen. So lautet die Kernforderung des Aufrufs "Afrikas Stimme gegen den Klimawandel", der jetzt in Berlin vorgestellt wurde. Die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai ist Schirmherrin des Aufrufs, den schon jetzt zahlreiche afrikanische Umwelt- und Entwicklungsorganisationen unterstützen. Er wird in Bali während der Klimaverhandlungen der Weltöffentlichkeit vorgestellt.
oxfamBerlin (epo.de). - Vor dem Beginn der UN-Klimaverhandlungen am Montag auf Bali hat Oxfam Deutschland die deutsche Bundesregierung aufgefordert, sich für mehr Gerechtigkeit im weltweiten Kampf gegen den Klimawandel einzusetzen. Die Industrieländer müssten als Hauptverursacher der globalen Erwärmung erheblich mehr Mittel für die Anpassung der Entwicklungsländer an den Klimawandel und als Ausgleich für angerichtete Schäden zusagen, forderte Jan Kowalzig, Klima-Experte bei Oxfam Deutschland.
KlimaDessau (epo.de). - Starker Wassermangel auf der Südhalbkugel, weiter stark schmelzende Gletscher und Festlandeis, mehr Flutkatastrophen und deutlich stärkeres Artensterben - das sind die voraussichtlichen Folgen des Klimawandels aus der Sicht des Umweltbundesamtes. Das UBA hat wenige Tage nach der Veröffentlichung der Zusammenfassung des 4. Weltklimaberichts durch den Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ein Hintergrundpapier verfasst, das die wesentlichen Ergebnisse der Studien des Weltklimarates in sich vereint.
OxfamBerlin (epo.de). - Der Klimawandel könnte die wirtschaftliche Entwicklung in Asien, wo mehr als vier Milliarden Menschen (60 Prozent der Weltbevölkerung) leben, um Jahrzehnte zurückwerfen. Seine Bekämpfung hingegen bietet neue Entwicklungschancen für die gesamte Region. Dies geht aus der am Montag von Oxfam und 35 weiteren Entwicklungs- und Umweltorganisationen veröffentlichten Klima-Studie "Up in Smoke: Asia and the Pacific" hervor. Die Folgen des Klimawandels für den asiatischen Raum seien dramatisch, heißt es in der Studie.
GWValencia/Bonn (epo.de). - Der Weltklimarat (IPCC) wagt es nicht mehr, eine Obergrenze für den Anstieg des Meeresspiegels infolge der Klimaerwärmung abzuschätzen. Dies ist nach Ansicht der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch eine der wichtigsten Botschaften des jetzt verabschiedeten Syntheseberichts. "Dass der IPCC jetzt unmissverständlich auf die Gefahren dynamischer Schmelzprozesse hinweist, vor allem in Grönland und der Westantarktis, ist ein ernst zu nehmendes Signal", sagte Manfred Treber, Klimareferent von Germanwatch und langjähriger Beobachter des IPCC-Prozesses.
GermanwatchBonn (epo.de). - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat den Beschluss des EU-Parlaments begrüßt, den Flugverkehr in den Emissionshandel mit einzubeziehen. "Die Beschlüsse des EU-Parlaments setzen nach jahrzehntelanger Verweigerung insgesamt ein deutliches Zeichen, dass der Flugverkehr sich seiner klimapolitischen Verantwortung nicht mehr entziehen kann", erklärte Germanwatch. "Der unzureichende Richtlinienentwurf der Europäischen Kommission vom vergangenen Dezember ist von den Parlamentariern verbessert worden."
VENROBonn (epo.de). - Europa muss jetzt Glaubwürdigkeit beweisen und wichtige Impulse für die in fünf Wochen beginnenden UN-Klimaverhandlungen in Bali geben. Das haben der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch anlässlich der Europäischen Entwicklungstage in Lissabon gefordert. Die Europäische Union müsse sich deutlich dazu bekennen, ihre Emissionen bis zum Jahr 2020 um 30 Prozent gegenüber 1990 zu verringern, fordern die Nichtregierungs-Organisationen (NRO).
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