Klimaschutz

germanwatch 150Berlin. - Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch hat mit Enttäuschung und Unverständnis auf den von der Regierung vorgelegten Entwurf für ein Klimaschutzgesetz reagiert. "Der Entwurf entkernt das vom Klimakabinett angekündigte Klimaschutzgesetz", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Wir fordern die Abgeordneten des Bundestages auf, diesen aufgeweichten Entwurf auf keinen Fall durchzuwinken, sondern nachzuschärfen."

Berlin. - Die Klimakrise stellt auch den internationalen Tierschutz vor enorme Herausforderungen. Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober hat die Welttierschutzgesellschaft (WTG) auf die dramatischen Auswirkungen hingewiesen, unter denen die Tierwelt in vielen Regionen der Welt leidet. Berichte von Projektpartnern der WTG auf vier Kontinenten belegen: Nicht nur das Wohl von Wildtieren ist beeinträchtigt. Auch Nutz- und Streunertiere spüren die Folgen der Klimaveränderungen.

germanwatch 150Bonn. - Rund ein Fünftel der Weltbevölkerung könnte bald direkt von den Folgen schmelzender Gletscher und steigender Meere bedroht sein: Der Weltklimarat (IPCC) kommt in seinem Sonderbericht zu einer noch dramatischeren Einschätzung zu Ozeanen und Eismassenverlust als im Sachstandsbericht von 2013. Angesichts dieser Prognosen fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein höheres Tempo beim Klimaschutz und die globale Klimaneutralität bis spätestens 2050.

bmz 100Berlin. - Der Weltklimarat (IPCC) hat am Mittwoch einen Sonderbericht zu den Auswirkungen der Erderwärmung auf die Weltmeere sowie die Schnee- und Eisflächen vorgelegt. Der Meeresspiegel steigt danach immer stärker an. Die Ozeane werden wärmer, schrumpfende Gletscher bedrohen die Trinkwasserversorgung. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte dazu, für die kleinen Inselstaaten und andere Entwicklungsländer sei der Klimawandel "längst zur nackten Überlebensfrage geworden".

oxfamBerlin. - Die tatsächliche Unterstützung, die die am wenigsten entwickelten Länder von reichen Ländern erhalten, um sich vor den verheerenden Auswirkungen der Klimakrise zu schützen, beträgt umgerechnet rund ein Cent pro Kopf und Tag. Das geht aus einem neuen Bericht hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlicht hat. Darin beschreibt sie die verheerenden Auswirkungen der Erderwärmung in Mosambik und Ländern am Horn von Afrika.

germanwatch 150Bonn. - Weil die Klimaschutz-Zusagen der einzelnen Staaten bisher nicht stark genug sind, um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen, hat UN-Generalsekretär Guterres die internationale Staatengemeinschaft für Montag nach New York eingeladen. Auf diesem UN-Sonderklimagipfel und bis spätestens nächstes Jahr sollen die Staaten ihre nationalen Klimaziele nachbessern. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wird in New York erwartet und benötigt dafür ein strukturveränderndes eigenes Klimapaket im Gepäck, betonte die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch.

Berlin. - Am Freitag demonstrieren Millionen Menschen weltweit für mehr Klimaschutz, während das Klimakabinett der Bundesregierung in Berlin tagt. Die Hilfsorganisationen CARE und Oxfam haben die Bundesregierung dazu aufgefordert, ein verbindliches Maßnahmenpaket zur Einhaltung der Klimaschutzziele bis 2030 zu verabschieden. Zudem müsse die Bundesregierung sicherstellen, dass sie ihre Finanzzusagen an arme Länder erfüllt. Gelinge dies nicht, drohe der Bundeskanzlerin beim UN-Klimagipfel in New York am kommenden Montag eine Blamage vor den Augen der Weltöffentlichkeit.

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