Klimaschutz

germanwatchBerlin (epo.de). - Ein neues Rechtsgutachten von Germanwatch analysiert die Berichtspflichten von deutschen, französischen und italienischen Automobilunternehmen hinsichtlich des deutschen und europäischen Gesetzes zur Veröffentlichung von klimabezogenen Geschäftsrisiken. Diese Berichtspflichten sind von besonderem Interesse für Aktieninhaber sowie Investoren. Die jüngsten Ereignisse an der Wall Street geben dem Recht. US-Autoaktien befinden sich derzeit im freien Fall, da sie die Risiken durch den enormen Ölpreisanstieg unterschätzt und nicht angemessen berücksichtigt haben. Die deutschen Autoaktien scheinen dieser Entwicklung zu folgen.
Trockengebiet in China. Foto: UFZ

Hamburg (epo.de). - Nach Ansicht führender Forscher müssen die Staaten weltweit konkrete Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Folgen des Klimawandels einleiten. Die derzeit breit diskutierte Senkung des CO2-Ausstoßes reiche nicht, um sich gegen den Klimawandel zu wappnen. "Eine Klimapolitik, die sich der CO2-Vermeidung unter Missachtung jedes Anpassungsdrucks verschreibt, ist eine verantwortungslose Klimapolitik", schreiben der Klimaforscher Hans von Storch und der Soziologe Nico Stehr in einem Manifest zum Klimaschutz, das der Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegt.
Kraftwerk Frimmersdorf. Foto: RWE

Hamburg (epo.de). - Die deutsche Bundesregierung wird ihre Ziele zum Klimaschutz weit verfehlen. Davon geht eine aktuelle Bewertung von Greenpeace aus. Mit den Maßnahmen des Klimapaketes lasse sich bis 2020 nur die Hälfte der von jetzt an notwendigen 270 Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich einsparen, so die Untersuchung der Umweltorganisation. In der Kabinettssitzung am Mittwoch soll der zweite Teil des Klimaprogramms verabschiedet werden. 
Klimaschutz-Werbung des BMU

Berlin (epo.de). - Bis zum Jahr 2020 könnte der Klimaschutz eine halbe Million zusätzliche Arbeitsplätze in Deutschland entstehen lassen. Auf diese Weise könne die Zahl der Arbeitslosen auf unter drei Millionen sinken, heißt es in einer neuen, vom Bundesumweltministerium (BMU) in Auftrag gegebenen Studie. Bis 2030 könnten es sogar 800.000 Arbeitsplätze mehr sein, so die Studie zu den Wachstums- und Beschäftigungseffekten des Energie- und Klimapaketes der Bundesregierung.
Foto: Hochwasser in Indien (c) Andheri Hilfe

Bonn (epo.de). - In Bonn hat am Montag die zweite Woche der UN-Klimaverhandlungen begonnen. Die bis 13. Juni dauernden Gespräche unter Klimaexperten im Rahmen der Nebenorgane der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) über wissenschaftliche und technische Fragen (SBSTA) und Fragen der Umsetzung (SBI) der Konvention sollen Fortschritte auf dem Weg zu einem neuen globalen Klimaabkommen bringen. Gleichzeitig wurde in Berlin die Studie "Investitionen für ein klimafreundliches Deutschland vorgestellt", die die Wachstums- und Beschäftigungseffekte einer Politik zur Verringerung der deutschen Treibhausgasemissionen um 40% bis 2020 untersucht. Sie zeigt Germanwatch zufolge die großen Potenziale einer ambitionierten deutschen Klima- und Energiepolitik auf.
unfcccBonn (epo.de). - In Bonn verhandeln vom 2.-13. Juni Klimaexperten im Rahmen von Arbeitsgruppen und im Rahmen der Nebenorgane der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) über wissenschaftliche und technische Fragen (SBSTA) und Fragen der Umsetzung (SBI) der Konvention. Die internationale Konferenz "Klimawandel als Herausforderung für die Armutsbekämpfung", zu der Germanwatch und die Heinrich-Böll-Stiftung eingeladen hatten, appellierte am Wochenende an die UN-Delegierten, ein weiteres Aufschieben des Klimaschutzes und der Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Folgen seien nicht akzeptabel. Die Klimaverhandlungen müssten endlich echte Fortschritte bringen.
greenpeace logoHamburg (epo.de). - Die von Energiekonzernen vorgeschlagene Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CO2) aus Kohlekraftwerken ist aus der Sich von Greenpeace ein Irrweg. Wie aus dem neuen Greenpeace-Report "Falsche Hoffnung" hervorgeht, steht die sogenannte CCS-Technologie für Kohlekraftwerke noch nicht zur Verfügung, vergeudet erhebliche Mengen an Energie und Rohstoffen und führt zu einem massiven Anstieg der Strompreise. Greenpeace fordert, alle Investitionen vorrangig in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu lenken.
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