Klimaschutz

GermanwatchBonn (epo.de). - Ein neuer Klimaschutz-Index von Germanwatch vergleicht die Emissionsentwicklung und Klimapolitik der acht Industrie- und fünf Schwellenländer, die am G8-Gipfel teilnehmen. "Der Index zeigt auf einen Blick, welches Land im Vorfeld des G8-Gipfels seine 'Klima-Hausaufgaben' besser und welches sie schlechter erledigt hat", erklärte Germanwatch-Klimaexperte Jan Burck. Zusammengenommen sind die acht wichtigsten Industrieländer plus Mexiko, Brasilien, Indien, Südafrika und China für 73 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich.
F?llkrug-WeitzelStuttgart (epo.de). - Vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm hat Brot für die Welt von den führenden Industriestaaten mehr Engagement für den Klimaschutz in den Entwicklungsländern gefordert. "Klimaschutz ist heute ein Teil der Entwicklungszusammenarbeit. Um die von der Völkergemeinschaft selbst gesteckten Ziele zur Armutsbekämpfung zu erreichen, muss er ganz oben auf der Agenda stehen", erklärte die Direktorin der evangelischen Hilfsorganisation, Cornelia Füllkrug-Weitzel (Foto). "Das Überleben von Millionen Menschen hängt davon ab."
G8Berlin (epo.de). - Attac Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Germanwatch haben von den G8-Staaten eine anspruchsvolle Verabredung für einen wirksamen globalen Klimaschutz gefordert. Bei der Vorstellung ihrer klimapolitischen Forderungen am Mittwoch in Berlin verlangten sie höchsten Einsatz von der EU und von der Bundesregierung, bezweifelten zugleich aber, dass der G8-Gipfel nennenswerte Ergebnisse hervorbringen wird.
GermanwatchBonn (epo.de). - Die umwelt- und entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation Germanwatch hat am Montag eine Beschwerde gegen die Volkswagen AG wegen Verletzung der OECD-Leitsätze für Multinationale Unternehmen eingereicht. Die Leitsätze sollen Unternehmensverantwortung - unter anderem im Bereich Umweltschutz - durchsetzen und enthalten detaillierte Handlungsanweisungen für multinational tätige Unternehmen. Germanwatch wirft VW eine klimaschädliche Konzernstrategie vor.
KlimaBangkok (epo.de). - Der Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid muss spätestens ab dem Jahr 2015 gesenkt werden, um die Erderwärmung infolge des Klimawandels auf maximal zwei bis 2,4 Grad beschränken zu können. Zwischen 2015 und 2050 müssten die CO2-Emissionen um mindestens 50 Prozent unter die Marke von 2000 gesenkt werden, heißt es im dritten Teil des Weltklimaberichts, der am Freitag in Bangkok der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Bericht soll Wege aufzeigen, wie die Klimakatastrophe verhindert werden kann.
WindkraftBerlin (epo.de). - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat davor gewarnt, beim Klimaschutz aufs falsche Pferd zu setzen. Atomreaktoren, so genannte CO2-freie Kohlekraftwerke oder das Verbrennen von Biosprit in ineffizienten Automotoren seien keine geeigneten Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung, erklärte der BUND anlässlich der Veröffentlichung des neuen IPCC-Weltklimareports. Der Naturschutzbund NABU forderte ein sofortiges Umdenken in der Energiepolitik und in der Landwirtschaft.
Klima-AllianzBerlin (epo.de). - In einer "Klima-Allianz" haben sich Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, Entwicklungs-organisationen wie der Evangelische Entwicklungsdienst, Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe und Misereor, Umweltverbände wie der BUND, DUH, Greenpeace, NABU und der WWF sowie weitere Organisationen wie der Deutsche Alpenverein und attac vereint. Die insgesamt mehr als 40 Organisationen veröffentlichten jetzt einen gemeinsamen Aufruf für eine entschlossenere Klimapolitik.
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