Globalisierung

euBerlin. - Als Etappensieg wertet das globalisierungs-kritische Netzwerk Attac die Ankündigung von EU-Handelskommissar Karel de Gucht, die Verhandlungen um ein Klagerecht für Konzerne im geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) auszusetzen. Medienberichten zufolge hat de Gucht in einem Brief an die zuständigen EU-Minister verlangt, das betreffende Investitionsschutz-Kapitel (investor-state dispute settlement, ISDS) erst nach dreimonatigen öffentlichen Anhörungen weiter zu verhandeln.

industri all gewerkschaftenBerlin. - 91 nichtstaatliche Organisationen, darunter das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und acht seiner Partner, fordern von der kambodschanischen Regierung ein Ende des Versammlungsverbots. Die internationalen und kambodschanischen Verbände verlangen einen gewaltfreien und demokratischen Umgang mit Protesten der Bevölkerung, insbesondere der Menschen in der Textilbranche.

kfsk 150Berlin. - AktivistInnen der Kampagne für Saubere Kleidung und von INKOTA haben am Dienstag 13.336 Unterschriften übergeben an den Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie in Berlin und an die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels übergeben. Mit dem Online-Appel "No more Excuses – Schluß mit den Ausreden" fordern sie die Verbände auf, sich für einen Lohn in der globalen Bekleidungsindustrie einzusetzen, mit dem die ArbeiterInnen ihre Familien ernähren, ihre Miete bezahlen und ein menschenwürdiges Leben führen können.

apple fair 100Berlin. - Die Arbeitssituation bei vielen untersuchten Apple-Zulieferern in China ist weiterhin miserabel, obwohl Apple vor knapp zwei Jahren Verbesserungen versprochen hatte. Das zeigt eine am Freitag veröffentlichte Publikation der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. Der Überblicksbericht analysiert die Hauptprobleme bei über 20 Apple-Zulieferfabriken und bewertet die bisherigen Maßnahmen wie Apples Beitritt zur Fair Labor Association (FLA).

weltfest 2013 100Berlin. - Mehr als 1.100 Tote und rund 2.400 Verletzte - das war die schreckliche Bilanz beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" im April 2013 in Bangladesch. Der Aktivist Mohammad Morshedul Quadir hat die Opfer betreut und kämpft für sichere Arbeitsplätze. Auf dem Weltfest in Berlin am 14. September wird er auf Einladung der Kampagne "Deine Stimme gegen Armut" über das Schicksal der Opfer und erforderliche Kontrollmaßnahmen in den Fabriken sprechen.

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