ICT4D

openaid_100Berlin. - Transparenz ist eine wichtige Bedingung für die wirksame Kooperation im Bereich Entwicklung. Vielfach besteht jedoch Unsicherheit, was Transparenz genau bedeutet. Auf dem High Level Forum in Accra 2008 wurde die International Aid Transparency Initiative (IATI) ins Leben gerufen, um einen internationalen Datenstandard zu schaffen und Daten öffentlich zugänglich zu machen. Eine Internationale Tagung bei der Heinrich Böll Stiftung in Berlin befasst sich Ende September mit dem Thema.
gizBonn. - Das E-Learning Center der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn veranstaltet am 18. Mai die virtuelle Konferenz "Mobiles Know-how für Entwicklung". Bei der Konferenz wird die neue Lernplattform "M-Learning" für Nutzer von Mobiltelefonen und Tablet-PCs gestartet. Auftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
gizBonn. - Afrikanische und europäische IT Experten lernen gemeinsam, wie "Freie Technologien" ihre Wirtschaften entwickeln können – darum geht es in der neuen Partnerschaft des "ict@innovation Programms" der GIZ und der europäischen "Free Technology Academy". ict@innovation ist ein regionales Capacity Building Programm der GIZ, das kleine und mittlere IT Unternehmen und Verbände in Afrika dabei unterstützt, Geschäftsmodelle im Bereich "Freie und Open Source Software" (FOSS) zu finden und somit den afrikanischen IT Sektor zu stärken.
deg_180Köln (epo.de). - Mit deutscher Unterstützung ist Anfang Juli das Tiefseekabel "Main One" nach Westafrika in Betrieb gegangen. Damit werden die Kommunikations-Möglichkeiten via Internet und Telefon in der Region entscheidend verbessert. Für Verlegung und Betrieb des Kabels gewährte die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) der Main One Cable Company ein beteiligungsähnliches Darlehen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar.
stop_stockouts_100Johannesburg (epo.de). - Im Kampf gegen häufige Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose, HIV/Aids oder Durchfallerkrankungen setzen Gesundheitsaktivisten in Afrika jetzt auch auf Mobiltelefone und Textnachrichten (SMS). Weil in lokalen und regionalen Gesundheitszentren häufig wichtige Medikamente fehlen, nutzt eine Kampagne in Kenia, Malawi, Uganda und Sambia moderne Kommunikationstechnologien, um Fehlbestände zu melden und Druck auf die Regierungen auszuüben.
Laptop Washington (epo.de). - Ein schneller und bezahlbarer Internet-Zugang und mobile Telefondienste sind Schlüsselfaktoren für wirtschaftliches Wachstum, mehr Arbeitsplätze und gesellschaftliche Entwicklung in den Ländern des Südens. Zehn Prozent mehr Anschlüsse an das High Speed-Internet seien gleichbedeutend mit 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum, heißt es im Weltbank-Bericht "Information and Communications for Development 2009: Extending Reach and Increasing Impact", der am Dienstag in Washington veröffentlicht wurde.
fossfaBerlin (epo.de). - Ganz einig sind sich die IT-Experten aus Afrika nicht. Dauert es in ihrer Heimat vier Tage, eine 750 Megabyte große Datei herunterzuladen, oder eine ganze Woche? James Wire Lunghabos Erfahrung mit dem Downloaden in Berlin teilt er der Zuhörerschaft auf dem Linuxtag mit typisch afrikanischem Humor mit: "Hey, you are in Germany - wait a minute!" Erstmals waren auf Europas größter Messe für quelloffene Software fünf Informationstechnologie-Fachleute der Free and Open Source Software Foundation for Africa (FOSSFA) mit dabei. Es war ein Gewinn für alle Beteiligten.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.