brot fdwBerlin. - Der UN-Migrationspakt ist am Montag von der internationalen Staatengemeinschaft auf einer Konferenz in Marrakesch (Marokko) verabschiedet worden. Für Brot für die Welt ist der Pakt ein wichtiges Signal für die Rechte von Migrantinnen und Migranten. Er betone die Notwendigkeit von internationaler Zusammenarbeit in der Migrationspolitik, erklärte das evangelische Hilfswerk am Montag in Berlin.

pro wildlifeMünchen. - Der Verkauf von Zebrafleisch beim Discounter Netto hat eine Diskussion über den Verkauf von exotischem Wildfleisch entfacht. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife warnte Handel und Verbraucher vor solchen Angeboten. "Das Fleisch stammt in aller Regel von Tieren aus freier Natur, die meisten Wildtierbestände sind aufgrund von Wilderei und Lebensraumverlust bereits rückläufig. Der Trend zu exotischem Fleisch von Tieren aus weit entfernten Ländern ist sehr bedenklich", sagte Daniela Freyer von Pro Wildlife.

germanwatch Katowice. - Mit mehr als 11.500 Todesopfern und über 375 Milliarden US-Dollar (in Kaufkraftparitäten) Schäden geht das Jahr 2017 als das bisher verheerendste Extremwetterjahr weltweit in die jüngere Geschichte ein. Die wetterbedingten Sachschäden brechen damit alle bisherigen Rekorde. Tropische Wirbelstürme verheerenden Ausmaßes trafen vor allem die Inseln Puerto Rico und Dominica hart. Beide Inseln wurden schwer verwüstet, über 3.000 Menschen verloren ihr Leben. Das geht aus dem Klima-Risiko-Index hervor, den Germanwatch am Dienstag anlässlich der Weltklimakonferenz in Katowice veröffentlicht hat.

venro Berlin. - Zu Beginn der 24. Weltklimakonferenz (COP24) in Katowice habe die Klima-Allianz Deutschland und der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, endlich die notwendigen Maßnahmen zu beschließen, um die eigenen Klimaziele umzusetzen. Die Verbände begrüßten die angekündigte Verdoppelung des deutschen Beitrags für den Grünen Klimafonds der Vereinten Nationen. Gut sei es, die Transformation in ärmeren Ländern mit zu unterstützen. Glaubwürdig sei das aber nur, wenn die eigenen Klimaziele umgesetzt und so erhöht werden, wie es das Pariser Klimaabkommen verlangt.

bmz Kattowitz. - Zum Start der 24. Weltklimakonferenz (COP24) in Kattowitz haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) eine Verdopplung der Zusage für den internationalen Klimafonds (Green Climate Fund) um weitere 1,5 Milliarden Euro angekündigt. Damit unterstütze die Bundesregierung die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und den globalen Zusammenhalt im Einsatz gegen den Klimawandel.

germanwatch Berlin. - "Mit Argentinien hat es eines der kleinen G20-Länder - eher die Perspektive des globalen Südens repräsentierend - geschafft, der Fortsetzung einer auf Vertrauen und die Einhaltung internationaler Vereinbarungen setzenden multilateralen Kooperation den Weg zu ebnen." Dieses überwiegend positive Fazit hat Klaus Milke, Vorsitzender der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, nach dem G20-Gipfel in Buenos Aires gezogen.

careBonn. - Vom 3. bis 14. Dezember 2018 findet im polnischen Katowice die 24. Weltklimakonferenz (COP24) statt. Die Hilfsorganisation CARE hat aus diesem Anlass von deutschen Regierungsvertretern ein klares Signal zur Abschaltung von Kohlekraftwerken gefordert. Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Klimaziele seien mit Kohlekraft nicht erreichbar, betonte CARE.

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