ZOOMNairobi (epo.de). - Das Klima-Bündnis hat zu Beginn der zweiten Woche der UN-Klimakonferenz in Nairobi mehr as eine halbe Million "Grüne Meilen" zum Schutz des Weltklimas präsentiert. Die Meilen wurden von mehr als 100.000 Kindergarten- und Grundschulkindern Europas im Rahmen der Klima-Bündnis-Kampagne "ZOOM - Kleine Klimaschützer unterwegs" gesammelt. Während einer Aktionswoche bekamen die Kinder Grüne Meilen für jeden Weg, den sie klimafreundlich - also zu Fuß, mit Rad oder Roller, Bus oder Bahn - zurücklegten.
GermanwatchNairobi (epo.de). - Die bisherigen Anstrengungen beim Klimaschutz reichen nicht aus, die bedrohlichen Auswirkungen des weltweiten Klimawandels zu verhindern. Zu diesem Schluss kommen die Nord-Süd-Initiative Germanwatch und das Climate Action Network Europe (CAN) in ihrem neuen Klimaschutz-Index 2007, der am Montag am Rande des Klimagipfels der Vereinten Nationen in Nairobi (Kenia) vorgestellt wurde. Dem Index zufolge ist Schweden das Land, das am meisten für den Klimaschutz unternimmt. Deutschland liegt auf Platz 5.
Thilo HoppeBerlin (epo.de). - Der Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Thilo Hoppe, hat gefordert, die Wasser- und Sanitärversorgung in Entwicklungsländern auszubauen. Der diesjährige Bericht über die menschliche Entwicklung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) mache deutlich, dass die globale Wasserkrise kein Problem von Wasserknappheit sei, sondern ein politisches Versäumnis, sagte Hoppe in Berlin.
HDR 2006Kapstadt/Berlin (epo.de). -  2,6 Milliarden Menschen müssen ohne eine gesundheitlich unbedenkliche sanitäre Entsorgung leben. Der am Donnerstag veröffentlichte "Bericht über die menschliche Entwicklung 2006" des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) stellt dar, welche Folgen diese sanitäre Krise in vielen Ländern im Süden der Welt hat. Zugleich ordnet er die Wasser- und Sanitärprobleme in globale Entwicklungskrisen ein. Der Human Development Report (HDR) 2006 trägt den Titel "Nicht nur eine Frage der Knappheit: Macht, Armut und die globale Wasserkrise". Frank Kürschner-Pelkmann hat den Bericht analysiert.
Erlangen/Nürnberg (epo.de). - In den Mega-Metropolen mit oft mehr als zehn Millionen Einwohnern gehört es zu den drängendsten Problemen, sauberes Wasser bereitzustellen und das Abwasser zu entsorgen. Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg entwickeln derzeit eine dezentrale Anlage zur Brauchwasserbereitung für solche Megastädte. Die Anlage soll insbesondere in Metropolräumen in asiatischen Schwellenländern zum Einsatz kommen.
Fraunhofer AnlageMagdeburg (epo.de). - Forscher der vietnamesischen Hanoi University of Technology wollen Abfälle aus der Reisernte künftig zur Stromerzeugung einsetzen. Reis ist in Asien das Grundnahrungsmittel. Jedes Korn, das verarbeitet wird, erzeugt Biomüll: Ein Viertel des Gewichts besteht aus Spelzen, die abgetrennt werden müssen. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg haben nun eine Wirbelschichtfeuerungsanlage konzipiert, die die Reisabfälle in Strom verwandeln kann.
WWFNairobi/Berlin (epo.de). - Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) hat anlässlich des Klimagipfels der Vereinten Nationen in Nairobi die Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel gefordert. "Die ärmsten Länder der Welt sind nicht in der Lage, die Bedrohung alleine in den Griff zu bekommen", sagte Regine Günther vom WWF. "Wassermangel, Hungersnöte und die Ausbreitung von Krankheiten werden sich durch den Klimawandel verschärfen."
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