KlimawandelBonn/Rostock (epo.de). - Die Staatschefs der G8-Staaten und der fünf großen Schwellenländer müssen in Heiligendamm ambitionierte Klimaschutzziele beschließen. Das hat die Klima-Allianz zu Beginn des Gipfels gefordert. "Wir haben schon genug Zeit verloren. Die Industriestaaten müssen ihre Treibhausgase drastisch reduzieren, erst dann können wir erwarten, dass der Rest der Welt folgt", sagte Greenpeace-Kampagnendirektor Roland Hipp.
MisereorAachen (epo.de). - Vor dem G8-Gipfel und anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni hat das katholische Hilfswerk Misereor von den Regierungschefs der G8-Staaten mehr Unterstützung für Afrika auch beim Umweltschutz gefordert. "Besonders in den Erdölförderländern Afrikas ist die Umweltverschmutzung dramatisch, da es kaum oder wenig strenge Umweltgesetze in diesen Ländern gibt", erklärte Bernd Bornhorst, Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik bei Misereor.
NABUBerlin (epo.de). - Der Naturschutzbund (NABU) hat die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten aufgefordert, den Gipfel nicht scheitern zu lassen und verbindliche Ziele zu vereinbaren. "Es kann nicht angehen, dass die amerikanische Regierung konkrete Verpflichtungen hinauszögert und damit die Situation der von Klimawandel, Raubbau an natürlichen Ressourcen und Armut am meisten betroffenen Länder weiter verschärft", sagte NABU Präsident Olaf Tschimpke am Dienstag in Berlin.
GermanwatchBonn (epo.de). - Ein neuer Klimaschutz-Index von Germanwatch vergleicht die Emissionsentwicklung und Klimapolitik der acht Industrie- und fünf Schwellenländer, die am G8-Gipfel teilnehmen. "Der Index zeigt auf einen Blick, welches Land im Vorfeld des G8-Gipfels seine 'Klima-Hausaufgaben' besser und welches sie schlechter erledigt hat", erklärte Germanwatch-Klimaexperte Jan Burck. Zusammengenommen sind die acht wichtigsten Industrieländer plus Mexiko, Brasilien, Indien, Südafrika und China für 73 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich.
EEDBonn (epo.de). - Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) hat seine Erwartungen an den G8-Gipfel deutlich zurückgeschraubt. "Unser Befürchtung ist, dass in Heiligendamm einiges beschlossen wird, was den Entwicklungsländern mehr schadet als nützt. Und dazu viele warme Worte und wenig Substanz, was die eigene Verantwortung für die globalen Probleme betrifft", sagte EED-Vorstandsmitglied Wilfried Steen am Dienstag in Bonn. Vor allem im Klimabereich befürchtet der EED, dass die G8-Erklärung hinter den Forderungen der Klimaberichte der Vereinten Nationen zurückbleibt. "Lieber gar keine Erklärung zu Klima als eine wachsweiche", so Steen.
G8Berlin/Rostock (epo.de). - Das Sternmarsch-Bündnis will mit einer Verfassungsbeschwerde doch noch erreichen, beim G8-Gipfel in Heiligendamm zumindest annähernd in Sicht- und Hörweite der Delegationen demonstrieren zu können. Die Verfassungsbeschwerde gegen das Demonstrationsverbot um Heiligendamm werde am Montag beim Bundesverfassungsgericht eingehen, teilte das Bündnis mit.
EEDBonn (epo.de). - Beim G8-Gipfel vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm müssen die Staats- und Regierungschefs der reichsten Industrienationen die Bekämpfung der Armut und den behutsamen Umgang mit der Schöpfung in den Mittelpunkt der Politik stellen. Das haben die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und die Evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" gefordert.
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