Stuttgart (epo.de). - Biomasse, meist in Form von Holzkohle, ist bei der armen Bevölkerung in ländlichen Regionen im südlichen Afrika die Energiequelle Nummer Eins. Das große Bevölkerungswachstum und die anhaltende Armut führen jedoch dazu, dass Steppen und Wälder als Herkunftsquelle für Holz schonungslos ausgebeutet werden. Noch fehlen Lösungswege, die die Energieversorgung und die Ökologie unter einen Hut bringen und so eine nachhaltige Nutzung der Wälder ermöglichen könnten. Ein Modellprojekt soll das nun ändern.
UNEPMünchen (epo.de). - Am 1. Januar 2007 hat das "Jahr des Delfins" begonnen. Die Artenschutzorganisation PRO WILDLIFE will das vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ausgerufene Jahr für gezielte Aktionen nutzen, um gegen die Hauptgefahren für die Delfine vorzugehen: Jagd, Fischerei und Vernichtung des Lebensraumes: "Während für Großwale ein weltweites Fang- und Handelsverbot gilt, sterben jährlich Hunderttausende ihrer kleinen Brüder durch Netze, Messer und Harpunen", erklärte Sandra Altherr von PRO WILDLIFE: "38 Delfinarten gibt es weltweit, und viele Populationen stehen vor dem Zusammenbruch."
GreenpeaceHamburg (epo.de). - Für Greenpeace steht der Klimaschutz im  Jahr 2007 im Mittelpunkt der internationalen Umweltarbeit. Das Jahr 2006 sei ein Jahr der Klimaextreme gewesen. Besorgnis wecke besonders die Kette von Taifunen in Asien. Die Stürme rissen mehr als tausend Menschen in den Tod. In Deutschland sorgten ein erneutes Jahrhunderthochwasser an der Elbe und ein Hitzehoch im Juli für enorme Schäden. Noch nie war es im Herbst so warm wie 2006. Die erwarteten Hurrikane im Golf von Mexiko blieben dagegen aus.
HurrikanFrankfurt a.M (epo.de). - Taifune in Asien, starke Regenfälle im Süden Afrikas, Hitzewellen in Australien und Nordamerika - die Bilanz für das vergangene Jahr zeigt in vielen Teilen der Welt extreme Wettersituationen. Zu diesem Ergebnis kommt die Umweltstiftung WWF in einer jetzt vorgelegten Bestandsaufnahme. 2006 gehöre zu den sechs wärmsten Jahren seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1861, so der WWF.
BMUBonn/Berlin (epo.de). - Die Folgen des weltweiten Rückgangs der biologischen Vielfalt sollen der Öffentlichkeit stärker bewusst gemacht werden. Dies ist die wichtigste einer Reihe von Empfehlungen, die Experten bei einer Tagung zur Vorbereitung des Weltgipfels zur biologischen Vielfalt vorgelegt haben. Der Biodiversitätsgipfel wird im Mai 2008 in Bonn stattfinden.
Hannover (epo.de). - Wissenschaftlerinnen aus dem Institut für Zoologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover haben gemeinsam mit madagassischen Kooperationspartnern drei neue Arten von Feuchtnasenprimaten entdeckt. Bei ihren Forschungsreisen in schwer zugängliche und bislang wenig erforschte Waldfragmente im Norden und Nordwesten Madagaskars stießen sie auf drei Mausmaki-Arten (Microcebus spp.), die zu den Lemuren gehören und der Wissenschaft bisher noch nicht bekannt waren.
Gr?neBerlin (epo.de). - Die Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen hat ein international verbindliches Regime für das sichere und umweltfreundliche Abwracken von Schiffen gefordert. Nur so könne dem Abwracken von Schiffen mit gefährlichen Stoffen in Entwicklungsländern Einhalt geboten werden, erklärte Rainder Steenblock, Fraktionssprecher für Häfen und Schifffahrt, am Mittwoch in Berlin.
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