Harpunist auf norwegischem Walf?nger. Foto: WWFSt. Kitts and Nevis/Frankfurt (epo). - Den Pro-Walfangnationen um Japan, Norwegen und Island ist es auf der 58. Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) nicht gelungen, die Walschützer zu überstimmen. Bei den ersten beiden Abstimmungen auf der Karibikinsel St. Kitts and Nevis votierte die IWC mit 32 zu 30 Stimmen gegen die Abschaffung des Schutzes von Kleinwalen, mit 33 zu 30 Stimmen gegen geheime Abstimmungen.

WZBerlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat die Ankündigung des indischen Ministers für Erneuerbare Energien, Vilas Muttemwar, begrüßt, Indien werde seine Kapazitäten zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien - ohne große Wasserkraftwerke - bis 2012 von derzeit fünf Prozent auf zehn Prozent erhöhen. "Auch für unsere Lebensqualität ist ganz entscheidend, welchen Energiepfad Länder wie Indien einschlagen", sagte die SPD-Politikerin am Freitag nach einem Gespräch mit dem indischen Minister in Berlin.

Kinder in Entwicklungsland. Foto: WHOGenf (epo). - Fast ein Viertel aller Krankheiten weltweit - 24 Prozent - sind nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch schädliche Umwelteinflüsse bedingt und könnten meist vermieden werden. Vor allem durch Luftverschmutzung, vergiftetes oder verschmutztes Trinkwasser und Moskitostiche sterben der UN-Organisation zufolge 13 Millionen Menschen pro Jahr. Bei Kinder unter fünf Jahren sind laut WHO ein Drittel der Todesfälle auf negative Umwelteinflüsse zurückzuführen. Der am Freitag in Genf vorgestellte Bericht "Preventing disease through healthy environments" ist nach Angaben der WHO die umfassendste und systematischste Studie, die je über den Zusammenhang von Umwelt und Krankheit erstellt wurde.

IYDDEschborn (epo). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) verzeichnet erste Erfolge bei der Eindämmung der fortschreitenden Wüstenbildung im Niger. Anlässlich des Welttages zur Bekämpfung von Wüstenausbreitung und Dürre am 17. Juni erklärte die Organisation, im Foulaji-Tal in der Umgebung der Provinzhauptstadt Tahoua habe mittels Staustufen, Kleinmauern und Aufforstungen die Erosion der Ackerflächen eingedämmt und die fortschreitende Wüstenbildung gestoppt werden können.

montenegroBerlin (epo). - Das deutsche Kabinett hat der völkerrechtlichen Anerkennung der Republik Montenegro sowie der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zugestimmt. Die förmliche Anerkennung sowie die Erklärung der Bereitschaft zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen sollen durch ein Schreiben des Bundespräsidenten erfolgen, teilte das Bundespresseamt am Mittwoch in Berlin mit. Die Bevölkerung Montenegros hatte sich in einem Referendum für die Unabhängigkeit von Serbien entschieden. Die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten führen zukünftig Beziehungen mit Montenegro als souveränem, unabhängigem Staat.

Strassenkinder in Brasilien. Foto: Don Bosco Jugend Dritte WeltKassel (epo). - Sport verbindet und hilft, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Das erleben derzeit die Mitglieder von mehreren Jugend-Gangs in der Diözese Quibdo in Kolumbien. Der Sozialarbeiter Thomas Hofmann begleitet sie seit 2003 im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) im Rahmen eines Projektes des Zivilen Friedensdienstes (ZFD), das vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) finanziert wird.

SIPRIStockholm (epo). - Die weltweiten Militärausgaben haben 2005 ein Niveau von 1,12 Billionen US-Dollar erreicht und sind in den letzten zehn Jahren um mehr als ein Drittel angestiegen. Im selben Zeitraum ist der Waffenhandel durch die 100 führenden Rüstungskonzerne um 15 Prozent gestiegen. Diese Zahlen nennt das heute veröffentlichte SIPRI Jahrbuch 2006 des Stockholmer Friedensforschungsinstituts. Die einzige verbliebene Supermacht USA war 2005 für 48 Prozent aller Militärausgaben weltweit verantwortlich.

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