Göttingen (epo.de). - Wissenschaftler aus Göttingen und Erfurt arbeiten an einer systematischen Gerechtigkeitstheorie, die auf der Basis sozialethischer Normen konkrete ökonomische Instrumente zur weltweiten Armutsbekämpfung benennen soll. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das zweijährige Forschungsprojekt "Absolute Armut und Globale Gerechtigkeit" mit rund 64.000 Euro.
Gütersloh (epo.de). - In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Terroranschläge weltweit um mehr als das Dreifache gestiegen. Die religiös motivierten Anschläge und Attentäter machen dabei aber nur eine Minderheit aus. Und entgegen einer verbreiteter Auffassung liegt der geographische Schwerpunkt von gewalttätigen Konflikten und politischer Militanz nicht im Nahen und Mittleren Osten, sondern in Asien. Dies sind einige der zentralen Ergebnisse einer weltweiten Studie der Bertelsmann Stiftung über politische Gewalt und Extremismus, die am Dienstag in Gütersloh veröffentlicht wurde.
GermanwatchNairobi/Bonn (epo.de). - Die Nord-Süd-Initiative Germanwatch sieht die deutsche Regierung nach dem Klimagipfel in Nairobi in einer Schlüsselrolle. Unter deutschem EU-Vorsitz und deutscher G8-Präsidentschaft könne im kommenden Jahr möglicherweise der Durchbruch zu einem umfassenden Mandat bei den Klimaverhandlungen gelingen. Dadurch könnten auch Schwellenländer wie China oder Indien nach dem Jahr 2012 in den Klimaschutz einbezogen werden.
Klimagipfel NairobiNairobi/Berlin (epo.de). - Zum Abschluss des Klimagipfels der Vereinten Nationen in Nairobi hat die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul gefordert, die Bekämpfung des Klimawandels müsse ganz oben auf der Agenda der internationalen Gemeinschaft bleiben. "Die Klimakonferenz in Nairobi hat mit Nachdruck deutlich gemacht, wie sehr viele Entwicklungsländer, gerade auch in Afrika, bereits heute unter den Folgen des Klimawandels leiden", betonte die Ministerin. Umweltorganisationen kritisierten, die Klima-Diplomatie bewege sich im Schneckentempo, während die Klimaerwärmung immer rasanter fortschreite.
UNFCCCNairobi (epo.de). - Die Vereinten Nationen haben auf dem Klimagipfel in Nairobi einen "Rahmenplan" angekündigt, der es Entwicklungsländern ermöglichen soll, sich am Kyoto-Protokoll zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen zu beteiligen. Sechs UN-Organisationen sollen dabei zusammenarbeiten und vor allem afrikanischen Staaten dabei helfen, am Clean Development Mechanismus (CDM) des Kyoto-Protokolls teilzunehmen.
DNRBerlin (epo.de). - Um mit Atomstrom die Hälfte der globalen Energieerzeugung zu decken, müssten 2.100 Atomkraftwerke neu gebaut und fünf Billionen Euro vor allem in Entwicklungsländern investiert werden. Die heute bekannten Uranvorräte würden aber schon nach 18 Jahren zur Neige gehen. Dies geht aus der Studie "Atomenergie - Retter des Klimaschutzes?" hervor, die der Deutsche Naturschutzring (DNR) am Donnerstag in Berlin vorlegte. Der DNR reagierte damit auf Forderungen der Internationalen Energieagentur IEA, der Atomkonzerne und der Industrie nach einem verstärkten Einsatz der Atomenergie aus Gründen des Klimaschutzes.
KlimagipfelNairobi (epo.de). - UN-Generalsekretär Kofi Annan hat auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in Nairobi (Kenia) einen "erschreckenden Mangel an Führerschaft" bei der Bekämpfung des Klimawandels kritisiert. Zu Beginn des dreitägigen Ministertreffens auf dem Gipfel sagte Annan, das Kyoto-Protokoll zur Reduzierung der Treibhausgase sei bei weitem nicht ausreichend, um den Folgen des Klimawandels begegnen zu können. Es sei bedeutend billiger jetzt zu handeln, als später die Kosten der Erderwärmung tragen zu müssen, mahnte Annan.
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