UBADessau/Potsdam (epo). - Staaten, die jetzt mit dem Klimaschutz beginnen, müssen sich auch künftig nicht von Wohlstand und Wachstum verabschieden. Neue Modellrechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf einem Workshop in Potsdam vorstellten, zeigen: Es ist auch wirtschaftlich vertretbar, den globalen Ausstoß von Treibhausgasen bis Mitte des Jahrhunderts um 50 Prozent gegenüber 1990 zu senken und so den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Weltwasser-EntwicklungsberichtNew York/Hamburg (epo). - Die Vereinten Nationen haben den zweiten Weltwasser-Entwicklungsbericht unter das Thema "Wasser - eine geteilte Verantwortung" (water - a shared responsibilty) gestellt. Der Bericht, der offiziell am Weltwassertag (22. März) veröffentlicht wird, wurde in Zusammenarbeit von 24 UN-Organisationen und -Einrichtungen verfasst und gibt einen Einblick in globale Wasserprobleme und Konzepte zu deren Überwindung. Ein wichtiger Orientierungspunkt sind dabei die UN-Millenniumsziele für den Wasser- und Sanitärbereich. Bis 2015 soll die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser und einer gesundheitlich unbedenklichen Abwasserentsorgung halbiert werden. Frank Kürschner-Pelkmann hat den Bericht für epo analysiert.

Ilisu-Staudamm in der T?rkeiBerlin (epo). - Anlässlich des weltweiten Aktionstags gegen Staudämme am 14. März und des am 16. März beginnenden Weltwasserforums hat die Nichtregierungsorganisation WEED neue Studien über den hoch umstrittenen Ilisu-Staudamm in der Türkei vorgestellt. WEED forderte deutsche Unternehmen und die Bundesregierung auf, sich endgültig aus dem Projekt zurückzuziehen.

Prokosch und Wiecozrek-Zeul. Foto: epoBerlin (epo). - Selten sah man Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul zufriedener mit sich und der Welt. Eben hatte sie in der Berliner Niederlassung der Kreditanstalt für Wiederaufbau fünf Millionen Euro Steuergelder ausgegeben. Das Geld ist gut angelegt: Es geht in einen Naturschutzfonds für den Süd-Kaukasus. Vielleicht noch wichtiger als die Anschubfinanzierung für den Fonds ist die Tatsache, dass die Ministerin es schaffte, die drei Umweltminister von Armenien, Aserbaidschan und Georgien an einem Tisch zu versammeln. Denn die Länder sind sich nicht sonderlich grün. Und so sprach die Ministerin beim Weggehen zurecht von einer "Sensation".

GTOBerlin (epo). - Sie verschanzen sich hinter Felsen oder Abfalleimern, und verrichten mit heruntergelassenen Hosen mitten auf dem Potsdamer Platz im Herzen Berlins ihre Notdurft. 35 lebensgroße Figuren weisen noch bis zum 12. März in einer außergewöhnlichen Ausstellung auf ein handfestes entwicklungspolitisches Problem hin, das gemeinhin selten thematisiert wird: Wo verrichte ich mein Geschäft? Die German Toilet Organization (GTO), 2005 gegründet, will jetzt mit der Tabusierung des Themas Toilette Schluss machen. Denn nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben 42 Prozent der Weltbevölkerung noch immer ohne grundlegende sanitäre Einrichtungen. Und nur wenige Monate vor der Fußball-WM sind laut GTO auch in Deutschland öffentliche sanitäre Anlagen häufig mangelhaft.

Windkraftanlage in D?nemark. Foto: WikipediaFrankfurt a.M./Berlin (epo). - Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im ersten Jahr der Sonderfazilität für Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz ein Drittel der vorgesehenen Mittel zusagen können. Wegen der großen Nachfrage aus den Partnerländern seien 2005 Finanzierungszusagen in Höhe von 170 Mio. Euro erteilt worden, teilte die KfW in Frankfurt mit. Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sagte, Deutschland leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der von der internationalen Gemeinschaft vereinbarten Millenniums-Entwicklungsziele.

GT?Kaiserslautern (epo). - Anläßlich der internationalen Tagung der Gesellschaft für Tropenökologie an der Technischen Universität Kaiserslautern (21. bis 24.02.2006) haben führende Tropenbiologen in einer Resolution ein umfassendes Monitoring von Wildvögeln gefordert. Dieses Monitoring könne die Funktion eines Frühwarnsystems erfüllen und solle unbedingt Zugvögel in Deutschland, Europa, Asien und Afrika einbeziehen, da wichtige Vogelzugstrecken Asien, Afrika und Europa verbinden.

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