Werbung f?r KfW KlimaschutzfondsFrankfurt/Main (epo). - In den Klimaschutzfonds der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben mehr als 20 Unternehmen bislang 80 Millionen Euro für den Kauf von Emissionsgutschriften eingezahlt. Damit sei die ursprünglich vorgesehene Summe von 50 Mio. EUR weit übertroffen worden, teilte die KfW am Montag in Frankfurt mit. Die mehr als 20 Unternehmen, die in den Fonds eingezahlt haben, nutzen damit die Chance, kostengünstige Emissionsgutschriften aus Projekten in Entwicklungsländern und Industrieländern zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Rahmen des europäischen Emissionshandelssystems zu erwerben. Drei Viertel der Teilnehmer kommen nach Angaben der KfW aus Deutschland, außerdem seien einige Unternehmen aus Österreich, Luxemburg und Frankreich vertreten.

Peking/birecEschborn (epo). - Chinas Vize-Premierminister Zeng Peiyan hat in Peking die Beijing International Renewable Energy Conference 2005 (BIREC 2005) eröffnet. Der aus Anlass der Konferenz veröffentlichte "Globale Statusbericht für Erneuerbare Energien" (Global Status Report) gibt den ersten vollständigen Überblick über die weltweit beeindruckende Marktentwicklung bei den verschiedenen Technologien für Erneuerbare Energien. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) und des Bundesumweltministeriums (BMU) sowie der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) vom Washingtoner Worldwatch Institute erstellt.

Wassergewinnung unter Tage in Indonesien. Foto (c) Uni KarlsruheKarlsruhe (epo). - Ein unterirdisches Stauwerk soll Menschen auf der indonesischen Insel Java künftig mit Wasser versorgen. Wissenschaftler des Instituts für Wasser und Gewässerentwicklung der Universität Karlsruhe arbeiten unter Leitung von Professor Dr. Franz Nestmann seit vier Jahren an dem weltweit einmaligen Projekt. Ihr Ziel: Durch den Einsatz von Technologien, die an die Bedürfnisse von Mensch und Natur in der Region angepasst sind, möchten sie genug Wasser zur Verfügung stellen, um 80.000 Menschen während der Trockenzeit täglich mit Trinkwasser zu versorgen.

Bundespr?sident Horst K?hlerBonn (epo). - Eine internationale Konferenz am 5. und 6. November auf dem Petersberg bei Bonn bildet den Auftakt der von Bundespräsident Horst Köhler ins Leben gerufenen Initiative "Partnerschaft mit Afrika". Eingeladen sind afrikanische Präsidenten, Ministerpräsidenten und ehemalige Staatschefs, Wirtschaftsvertreter, Intellektuelle und Journalisten aus Europa und Afrika. Die Konferenz, die zeitweise auch in der Bonner Villa Hammerschmidt tagt, wird vom Bundespräsidenten gemeinsam mit der ZEIT-Stiftung ausrichtet.

Tropenwald. Foto: epo-ArchivFrankfurt (epo). - Mit den Folgen der Erdöl-Förderung für Mensch und Natur in tropischen Regenwäldern wollen sich fünf Städtevertreter aus Deutschland, Österreich und Luxemburg befassen. Die Delegation reist am kommenden Montag für zwei Wochen mit dem Klima-Bündnis europäischer Städte in eine Erdölregion im Amazonasgebiet von Ecuador. Mit dabei sind der Oberbürgermeister der Stadt Konstanz, Horst Frank (B90/Grüne) und die Leiterin des Agenda 21-Büros der Stadt Hannover, Silvia Hesse.

WeltbankWashington (epo). - Die Überweisungen von Migranten aus Entwicklungsländern verringern die Armut in den Heimatländern teilweise beträchtlich. Gleichzeitig hätten vor allem die kleineren Herkunftsländer mit niedrigem Einkommen aber eine massive Abwanderung von gut ausgebildeten Arbeitskräfte zu verkraften, heißt es in einem neuen Bericht der Weltbank mit dem Titel "International Migration, Remittances and the Brain Drain". Die Überweisungen an ihre Familien hätten mitunter beträchtlich höhere Durchschnittseinkommen zur Folge, weist die Forschungsabteilung der Weltbank anhand von Fallstudien in Mexiko, Guatemala und den Philippinen nach.

Ausw?rtiges AmtMonrovia/Berlin (epo). - Die deutsche Botschaft in Monrovia (Liberia) hat ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Botschaft war vor acht Jahren aufgrund des Bürgerkrieges in dem westafrikanischen Land geschlossen worden. Mit der Wiedereröffnung am 24. Oktober wolle Deutschland einen Beitrag zum Wiederaufbau und zur Stabilisierung Liberias leisten, so das Auswärtige Amt.

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