BundesregierungBerlin (epo). - Das Bundeskabinett hat die Verlängerung der Einsätze der Bundeswehr in Afghanistan und im Sudan beschlossen. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) rechnet mit der erforderlichen Zustimmung des Bundestags in der kommenden Woche. Die Bundeswehr-Soldaten sind in Afghanistan im Rahmen der NATO-geführten Internationalen Unterstützungstruppe (International Force, ISAF) eingesetzt, um beim Wiederaufbau des Landes Unterstützung zu leisten.

DEDBonn (epo). - Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) engagiert sich für umweltfreundlichen Verkehr in Nicaragua. DED-Fachkräfte haben die Polizei bei der Einführung einer technischen Überwachung von Kraftfahrzeugen beraten. Seit April 2005 überprüften von der Polizei zugelassene private Werkstätten Autos und Schwerkraftfahrzeuge auf ihre technische Sicherheit, eine Abgasmessung gehöre auch dazu, teilte der DED aus Anlass der internationale Fachmesse für Verkehrstechnik vom 21. bis 24. September in Berlin mit.

BfdWStuttgart (epo). - "Brot für die Welt" hat die Ergebnisse des Gipfels der Vereinten Nationen in New York als unzureichend bezeichnet. "In keinem der vier Themenbereiche Frieden und Sicherheit, Entwicklung, Menschenrechte und UN-Reform geht die Schlusserklärung über bereits früher erreichte Vereinbarungen hinaus", sagte die Direktorin der evangelischen Hilfsaktion, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Die Bundesregierung habe sich im Vorfeld des Gipfels zu lange auf die Durchsetzung ihres Anspruchs auf einen Sitz im UN-Sicherheitsrat konzentriert, statt sich als Vorreiter?n der Reformen zugunsten von Menschenrechtsschutz und Gerechtigkeit für die Armen zu profilieren.

VENRONew York/Bonn (epo). - Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat das Ergebnis des UN Gipfels in New York als "Zeugnis der Stagnation" bezeichnet, das im krassen Gegensatz zu den Visionen und Versprechen des Gipfeltreffens im Jahr 2000 steht". Der große Wurf, den sich viele vom UN-Gipfel erhofft hätten, sei ausgeblieben, erklärte der VENRO-Vorstandsvorsitzende Reinhard Hermle. "Es werden zu wenig neue Impulse gegeben, um die dringend nötigen Fortschritte bei der weltweiten Armutsbekämpfung und der Erreichung der Millenniumsziele zu erbringen."

MiserorAachen/Düsseldorf (epo). - Die katholische Entwicklungsorganisation Misereor hat eine "nüchterne Bilanz" des UN-Gipfels in New York gezogen. "Wenn wir die Milleniums-Entwicklungsziele bis 2015 erreichen wollen, hätten wir fünf Jahre nach deren Verabschiedung bereits weiter sein müssen", sagte Misereor-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer in Aachen. "Von daher hätten wir von diesem Gipfel konkrete Pläne für die nächsten zehn Jahre erwartet, um das bereits bestehende Defizit auszugleichen. In New York wurde eine einzigartige Chance der Zusammenarbeit von Nord und Süd nicht genutzt."

Joschka FischerNew York (epo). - Der deutsche Außenminister Joschka Fischer hat die unverbindliche Abschlusserklärung des UN Gipfels in New York kritisiert. Es sei bedauerlich, dass bei den wichtigen Themen der Abrüstung, der Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen sowie der Definition von Terrorismus keine Einigung möglich gewesen sei, sagte Fischer in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung. Gleichzeitig begrüßte er die geplante Einrichtung eines Menschenrechtsrates.

un summitNew York (epo). - Der zweite Tag des Weltgipfels der Vereinten Nationen in New York steht im Zeichen der Krisenherde. Auf der Rednerliste des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs stehen der irakische Präsident Jalal Talabani, der israelische Premierminister Ariel Sharon, Kongos Präsident 

Denis Sassou Nguesso, Äthiopiens Premier Meles Zenawi und der neue Präsident Burundis, Pierre Nkurunziza. Auch der afghanische Vizepräsident Ahmed Zia Massoud und die srilankische Präsidentin Chandrika Bandaranaike Kumaratunga ergreifen das Wort.

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