Berlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat in der Kabinettssitzung am 8. Dezember den Fortschrittsbericht der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Waldsektor vorgelegt. Die Ministerin betonte, Wälder in den Tropen seien die Existenzgrundlage für 1,5 Milliarden überwiegend armer Menschen. Derzeit unterstützt das Entwicklungsministerium dem Bericht zufolge 170 Waldschutzprojekte in 56 Ländern mit rund 125 Millionen Euro pro Jahr.

Kairo/Berlin (epo). - Der Schwerpunkt der deutsch-ägyptischen Entwicklungszusammenarbeit wird in den kommenden Jahren im Bereich der landwirtschaftlichen Bewässerung gesetzt. Das Entwicklungsministerium (BMZ) sagte darüber hinaus in den Regierungsverhandlungen am 5. und 6. Dezember in Kairo eine Schuldenumwandlung über 30 Millionen Euro zugunsten von Infrastrukturmaßnahmen zu.

Buenos Aires/Wuppertal (epo). - In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires beginnt die 10. Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Bis zum 17. Dezember beraten rund 5.000 Experten über den Klimawandel und Gegenmaßnahmen gegen die vom Menschen mit verursachte Erderwärmung. Es ist die letzte Verhandlungsrunde vor dem Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls am 16. Februar 2005.

Vaduz (epo). - Der Ständige Vertreter Liechtensteins bei der UNO in New York, Botschafter Christian Wenaweser, hat am Freitag die Ratifikationsurkunden Liechtensteins zum Kyoto-Protokoll sowie zum Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe hinterlegt. Sowohl das Kyoto-Protokoll als auch das Stockholmer Übereinkommen treten für Liechtenstein am 3. März 2005 in Kraft. Gleichzeitig mit Liechtenstein hat auch Indonesien am Freitag seine Ratifikationsurkunde hinterlegt. Die Zahl der Vertragsparteien steigt damit auf 131.

Berlin (epo). - Die Geo- und Biosphäre Nordostbrasiliens hat auf schnelle Klimaänderungen der letzten Eiszeit mit mit bis zu 2000 Jahren Verzögerung reagiert. Neben den hydrologischen Änderungen habe die regionale Beschaffenheit der Ökosysteme die Anpassungszeiten entscheidend beeinflusst. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des Zentrums für Marine Tropenökologie, Bremen, des Forschungszentrums Ozeanränder, Bremen, und des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ), das in der neuen Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Science" vorgestellt wird.

Berlin (epo). - In einer ersten Bewertung des Rüstungsexportberichts 2003 haben amnesty international (ai) und Oxfam Deutschland ihre Besorgnis über eine Reihe fragwürdiger Rüstungstransfers zum Ausdruck gebracht. Die Bundesregierung widerlege mit ihren Exportgenehmigungen für Indien, Nigeria, etliche Staaten des Nahen Ostens und Südostasiens ihre eigene Verlautbarung, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern, heisst es in der Stellungnahme der beiden Organisationen.

Berlin (epo). - Das Bundeskabinett hat am 1. Dezember den Rüstungsexportbericht für das Jahr 2003 beschlossen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Bundesregierung für Rüstungsgüter Einzelausfuhrgenehmigungen im Wert von rund 4,9 Milliarden Euro erteilt. Nach wie vor entfalle mit 67 Prozent ein Großteil der Ausfuhren auf EU- und NATO-Staaten sowie den NATO-Staaten gleichgestellte Länder. Der Anteil der exportierten Kriegswaffen an den Gesamtausfuhren liege "bei nur 0,2 Prozent", teilte das Bundespresseamt mit.

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