pro wildlifeGenf. - Die 18. Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens ist mit 57 Schutzanträgen und 107 Arbeitsdokumenten die größte Konferenz in der CITES-Geschichte. Vom 17. bis zum 28. August verhandeln Delegierte aus den 183 Mitgliedsstaaten in Genf über internationale Handelsbeschränkungen oder –Verbote für bedrohte Tiere und Pflanzen, darunter 239 Tierarten.

pro wildlifeMünchen. - Der Heimtierhandel ist für viele Arten eine große Bedrohung. Bei der 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in Genf (17. bis 28. August) stehen 57 Schutzanträge und 107 Arbeitsdokumente auf der Tagesordnung. Auffallend viele Anträge wurden für Arten eingereicht, die im internationalen Heimtierhandel begehrt sind, so die Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Vor allem Reptilien, Amphibien, zwei Otter-Arten und Spinnen stünden deshalb auf der Agenda.

oxfamBerlin. - Anlässlich des am Donnerstag veröffentlichten Berichts des Weltklimarats IPCC zu Klimawandel und Land hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam mehr Klimaschutz und mehr Unterstützung für die ärmeren Länder beim Ausbau nachhaltiger, agro-ökologischer Anbauverfahren in der Landwirtschaft gefordert.

germanwatch 150Berlin. - Gut eineinhalb Monate vor dem Sonderklimagipfel des UN-Generalsekretärs António Guterres in New York (23. September) hat ein internationales Netzwerk aus Forschung und Umweltorganisationen konkrete Klimaschutzmaßnahmen von den Regierungen der G20-Staaten gefordert. Guterres hatte die Staaten aufgefordert, in diesen Tagen eine erste Zusammenfassung ihrer Pläne zu schicken, die sie zum Gipfel mitbringen werden – quasi als Eintrittskarte zum Gipfel. Guterres erwartet, dass die Staaten ambitioniertere Klimaschutzziele für 2030 ankündigen oder zumindest einen Prozess dafür starten. Zudem sollen alle Staaten ihre Politik am Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 orientieren.

Warnemünde. - Bakterien sind definitiv nicht in der Lage, in die Meeresumwelt geratenes Plastik zu zersetzen und sie werden diese Fähigkeit voraussichtlich auch nicht evolutionär erwerben. Zu diesem Schluss kommen die Mikrobiologen Sonja Oberbeckmann und Matthias Labrenz vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) in einer groß angelegten Übersichtsstudie über Biofilme auf Mikroplastik.

greenpeace neu 200Hamburg. - 86 Prozent der Bundesbürger sind gegen die Stationierung von US-amerikanischen Atomwaffen und nuklearen Mittelstreckenraketen in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar von Mitte Juli im Auftrag von Greenpeace. Anlass ist der am 2. August auslaufende INF-Vertrag zwischen Russland und den USA über das Verbot nuklearer Mittelstreckenraketen.

tdh 200Osnabrück. - Die Zahl der Kinder, die in bewaffneten Konflikten getötet oder verstümmelt wurden, ist im Jahr 2018 weiter gestiegen. Dies belegt ein UN-Bericht zur Lage von Kindern in bewaffneten Konflikten, der in New York veröffentlicht wurde. Demnach wurden rund 12.000 Mädchen und Jungen im Jahr 2018 Opfer von Kriegen oder bewaffneten Konflikten.

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