venro Berlin. - Die internationale Staatengemeinschaft hat in Marrakesch den Globalen Migrationspakt verabschiedet. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) sieht darin einen Meilenstein in der internationalen Migrationspolitik und begrüßt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich dafür nach Marokko gereist ist. Mit dem Pakt will die Staatengemeinschaft Migration nachhaltig und entwicklungsförderlich gestalten. Der Erfolg hänge nun von der Umsetzung des Pakts ab, so VENRO.

germanwatch Katowice. - Im Rahmen der UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice ist am Montag der Klimaschutz-Index 2019 veröffentlicht worden. Der Index wird von den Organisationen Germanwatch und NewClimate Institute erstellt und umfasst ein Ranking der 56 größten CO2-Emittenten weltweit. Auf sie entfallen gut 90 Prozent der globalen energiebedingten Emissionen. Deutschland ist im neuen Klimaschutz-Index auf Rang 27 abgestiegen. Am besten schneiden Schweden und Marokko ab. Schlusslichter sind die USA und Saudi-Arabien.

brot fdwBerlin. - Der UN-Migrationspakt ist am Montag von der internationalen Staatengemeinschaft auf einer Konferenz in Marrakesch (Marokko) verabschiedet worden. Für Brot für die Welt ist der Pakt ein wichtiges Signal für die Rechte von Migrantinnen und Migranten. Er betone die Notwendigkeit von internationaler Zusammenarbeit in der Migrationspolitik, erklärte das evangelische Hilfswerk am Montag in Berlin.

pro wildlifeMünchen. - Der Verkauf von Zebrafleisch beim Discounter Netto hat eine Diskussion über den Verkauf von exotischem Wildfleisch entfacht. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife warnte Handel und Verbraucher vor solchen Angeboten. "Das Fleisch stammt in aller Regel von Tieren aus freier Natur, die meisten Wildtierbestände sind aufgrund von Wilderei und Lebensraumverlust bereits rückläufig. Der Trend zu exotischem Fleisch von Tieren aus weit entfernten Ländern ist sehr bedenklich", sagte Daniela Freyer von Pro Wildlife.

germanwatch Katowice. - Mit mehr als 11.500 Todesopfern und über 375 Milliarden US-Dollar (in Kaufkraftparitäten) Schäden geht das Jahr 2017 als das bisher verheerendste Extremwetterjahr weltweit in die jüngere Geschichte ein. Die wetterbedingten Sachschäden brechen damit alle bisherigen Rekorde. Tropische Wirbelstürme verheerenden Ausmaßes trafen vor allem die Inseln Puerto Rico und Dominica hart. Beide Inseln wurden schwer verwüstet, über 3.000 Menschen verloren ihr Leben. Das geht aus dem Klima-Risiko-Index hervor, den Germanwatch am Dienstag anlässlich der Weltklimakonferenz in Katowice veröffentlicht hat.

venro Berlin. - Zu Beginn der 24. Weltklimakonferenz (COP24) in Katowice habe die Klima-Allianz Deutschland und der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, endlich die notwendigen Maßnahmen zu beschließen, um die eigenen Klimaziele umzusetzen. Die Verbände begrüßten die angekündigte Verdoppelung des deutschen Beitrags für den Grünen Klimafonds der Vereinten Nationen. Gut sei es, die Transformation in ärmeren Ländern mit zu unterstützen. Glaubwürdig sei das aber nur, wenn die eigenen Klimaziele umgesetzt und so erhöht werden, wie es das Pariser Klimaabkommen verlangt.

bmz Kattowitz. - Zum Start der 24. Weltklimakonferenz (COP24) in Kattowitz haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) eine Verdopplung der Zusage für den internationalen Klimafonds (Green Climate Fund) um weitere 1,5 Milliarden Euro angekündigt. Damit unterstütze die Bundesregierung die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und den globalen Zusammenhalt im Einsatz gegen den Klimawandel.

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