uno fluechtlingshilfeBonn. - Die Finanzierung der Hilfe für Flüchtlinge, Vertriebene und Staatenlose wird weltweit immer schwieriger. Kaum mehr als die Hälfte des benötigten Bedarfs ist aktuell gedeckt. Als Folge fehlender Mittel verschlimmert sich die Notsituation von Flüchtlingen und aufnehmender Gemeinden zusehends. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie "Highlighted Underfunded Situations in 2018" des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR).

oxfamBerlin. - Viel zu wenig Einsatz gegen soziale Ungleichheit in ihrem Land zeigen derzeit die Regierungen von Nigeria, Singapur und Indien. Sie gehören zu den Schlusslichtern des "Commitment to Reducing Inequality Index", den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gemeinsam mit dem Netzwerk "Development Finance International" im Vorfeld der Herbsttagung von IWF und Weltbank veröffentlicht. Der Index macht deutlich: Es sind politische Entscheidungen, die bestimmen, wie ungleich der Reichtum einer Gesellschaft verteilt ist.

ipccBerlin. - Der Weltklimarat hat am Montag seinen Sonderbericht zu den Folgen einer Erderwärmung um 1,5 Grad Celsius vorgestellt. Die Klima-Allianz Deutschland und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) erwarten, dass von dem Bericht ein deutlicher Weckruf in Richtung Politik ausgeht. Die Bundesregierung muss sich nach Ansicht der Verbände dringend mit einer konsequenten Politik für jedes Zehntelgrad weniger Erderhitzung einsetzen. Die weltweit führenden Klimaforscher legen in dem Bericht dar, wie die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden kann.

mccBerlin. - Um den globalen Temperaturanstieg auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen, wird der großskalige Entzug von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre nötig sein. Das geht aus dem Sonderbericht über 1,5 Grad Celsius globale Erwärmung des Weltklimarats (IPCC) hervor, an dem Sabine Fuss vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) als Leitautorin mitgewirkt hat. Demnach ist das 1,5-Grad-Ziel zwar nicht unerreichbar, stellt jedoch die Staatengemeinschaft in den kommenden Jahren vor enorme Herausforderungen.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Während in vielen Teilen der Welt die Gewalt eskaliert, neue Fluchtbewegungen produziert oder Langzeitkrisen wie im Südsudan vergessen werden, "setzt Europa zunehmend auf Abschottung und Abschiebung statt auf Solidarität mit geflüchteten Menschen", so die UNO-Flüchtlingshilfe. Zum Tag des Flüchtlings (28. September) appellieren daher Hilfsorganisationen, Kirchen und Kommunen an die internationale Gemeinschaft, Verantwortung für schutzsuchende Menschen zu übernehmen, Mitgefühl zu zeigen und ihnen Zugang zu einem fairen Asylverfahren zu ermöglichen.

Berlin. - Neun Verbände aus den Bereichen Umweltschutz und Entwicklungspolitik haben am Dienstag in Berlin den Bericht "So geht Nachhaltigkeit! Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018" veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert 17 Vorzeige-Initiativen und Projekte, wie die Gesellschaft in Deutschland und in der Welt sozial gerechter und ökologisch sauberer gestaltet werden kann. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung sollen dadurch greifbar und konkret gemacht werden.

democracy wbBerlin. Anlässlich der Generaldebatte der 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen am Dienstag in New York hat "Demokratie ohne Grenzen" eine Demokratisierung der Weltorganisation angemahnt. Die in Berlin ansässige Nichtregierungsorganisation fordert die Einrichtung einer parlamentarischen Versammlung bei der UNO. Bislang sind dort nur Regierungen vertreten. Als Vorbild soll das EU-Parlament dienen. Das Europäische Parlament selbst hatte die EU-Regierungen im Juli dazu aufgefordert, sich für dieses Ziel einzusetzen.

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