Hamburg. - Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) hat eine neue Studie zum Risikobewusstsein der Hamburger Bürger für den Klimawandel veröffentlicht. Der Studie zufolge nahmen die Hamburger die Bedrohung durch den globalen Wandel im Jahr 2019 deutlich stärker wahr. Auch die Zahl derer, die die Folgen selbst spüren, erreichte einen neuen Höchststand.

dsw neuHannover. - Die UNO hat ihre langfristigen Projektionen für das Wachstum der Weltbevölkerung leicht nach unten korrigiert. Bis zum Jahr 2100 soll demnach die Bevölkerung von heute 7,7 Milliarden Menschen auf 10,9 Milliarden anwachsen – nicht wie bislang angenommen auf 11,2 Milliarden. Grund hierfür ist, dass die UN einen steten Fall der weltweiten Geburtenrate prognostiziert. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) sieht aber vor allem in Subsahara-Afrika noch viel Bedarf für Angebote zur Familienplanung.

worldvisionBerlin. - In den kommenden zwei Wochen werden auf dem High Level Panel Forum in New York einige der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen auf ihre Umsetzung hin betrachtet. Darunter ist auch das SDG-Ziel 16, das friedliche und inklusive Gesellschaften anstrebt. Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision sieht die Umsetzung der 2015 vereinbarten Ziele in Gefahr.

berlin institutBerlin. - In einer neuen Studie hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung untersucht, welche Faktoren künftig weltweite Wanderungen beeinflussen, wie sie sich bis 2030 entwickeln könnten und was das für die Zuwanderung in die EU bedeutet. Etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung tragen sich laut Umfragen mit dem Gedanken daran, in ein anderes Land zu ziehen. Besonders hoch ist der Anteil in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, aber auch in Lateinamerika und der Region Nordafrika/Naher Osten.

germanwatch 150Berlin. - Mit Erleichterung hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die Einigung von 19 der G20-Staaten auf eine gemeinsame Position zum Pariser Klimaabkommen reagiert. 19 der G20-Mitglieder - 18 Staaten plus die EU - hatten im Abschlussdokument des Gipfels von Osaka ihre gemeinsame Überzeugung bekräftigt, das Pariser Klimaabkommen umsetzen zu wollen.

brot fdwBerlin. - Anlässlich des G20-Gipfels im japanischen Osaka (28./29. Juni) hat das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt die geplante globale Mindeststeuer für internationale Unternehmen begrüßt. Die Mindeststeuer soll auf Vorschlag der Finanzminister beim Gipfeltreffen der G20 an diesem Wochenende in Osaka von den Staats- und Regierungschefs angenommen werden.

germanwatch 150Bonn. - Ohne größere Fortschritte in zentralen Punkten sind die zehntägigen UN-Zwischenverhandlungen zum Klimaschutz in Bonn zu Ende gegangen. Weder die große Hitzewelle in der zweiten Woche noch die Proteste auf der Straße konnten helfen, die Verhandlungen maßgeblich in die richtige Richtung voranzutreiben. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist das Verhandlungstempo für eine entschlossene Umsetzung des Pariser Klimaabkommens deutlich zu langsam.

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