mccBerlin. - Mit speziellen Filtern das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) direkt aus der Luft holen – das könnte sich bis zum Jahr 2050 zum besten Weg entwickeln, sogenannte negative Emissionen zu erzeugen - in der Größenordnung von jährlich vielen Milliarden Tonnen CO2. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

zfd klBonn. - Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) hat sein neues "Konfliktbarometer 2018" veröffentlicht. Die Zahl der gewaltsamen Konflikte weltweit ist gegenüber dem Vorjahr von 222 auf 213 leicht gesunken. Doch auch 213 gewaltsame Konflikte sind zu viel. Der Zivile Friedensdienst fordert daher, zivile Kräfte zu stärken, die Gewalt eindämmen und Konflikte friedlich aus der Welt schaffen. Rückendeckung für mehr Friedensförderung gibt es auch aus der deutschen Bevölkerung, so eine aktuelle Studie von Conciliation Resources und Alliance for Peacebuilding.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die UNO-Flüchtlingshilfe startet am 2. März ihre neue Kampagne "Zwei Milliarden Kilometer Richtung Schutz. Jeder Schritt zählt." Sie ruft Menschen dazu auf, durch Laufen, Joggen oder Radfahren Solidarität mit Geflüchteten zu zeigen. Damit will die UNO-Flüchtlingshilfe auf die enormen Anstrengungen aufmerksam machen, die Flüchtlinge auf sich nehmen, um sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen.

Berlin. - Die Klima-Kollekte – Kirchlicher Kompensationsfonds gGmbH hat eine kostenlose App entwickelt, die dazu beiträgt, klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) zu vermeiden, zu reduzieren und zu kompensieren. Ziel der App ist es, durch die Bewusstseinsbildung klimaschonendes Reisen zu fördern.

PIKPotsdam. - Der Regenwald im Amazonasbecken hat sich über Millionen von Jahren entwickelt und sogar Eiszeiten überlebt. Heute droht diesem riesigen Ökosystem durch menschliche Einflüsse und durch den weltweiten Klimawandel ein großflächiges Absterben - mit weit reichenden Folgen für seine Funktion als globale CO2-Senke. Eine neue Studie zeigt laut Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dass die Teile des Amazonaswaldes, in denen die Regenmengen stärker schwanken, widerstandsfähiger gegen heutige und zukünftige Klimastörungen sind. Trotz dieses "Trainingseffekts" wird der Regenwald wohl jedoch mit dem Tempo des fortschreitenden Klimawandels nicht Schritt halten können, erklären die Forscher.

pro wildlifeMünchen. - Islands Fischereiminister hat neue Walfangquoten für die kommenden fünf Jahre freigegeben. 209 Finnwale und 217 Zwergwale dürften laut neuer Verordnung jährlich gejagt werden. Damit werde die Quote für die gefährdeten Finnwale um 55 Tiere jährlich erhöht, berichtete die Artenschutzorganisation Pro Wildlife am Mittwoch in München.

greenpeace Berlin. - Deutschlands Ausstieg aus der Kohle muss umgehend mit Abschaltungen im Rheinischen Revier starten, damit der Kompromiss der Kohlekommission erfolgreich ist. Dazu muss sich die Bundesregierung schnellstmöglich mit RWE darauf einigen, drei Gigawatt der ältesten Braunkohleblöcke der Kraftwerke Niederaußem und Neurath ab 2020 bis spätestens 2022 vom Netz zu nehmen. Das haben die Umweltverbände Greenpeace, BUND und Deutscher Naturschutzring am Montag in Berlin gefordert.

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