dsw neuHannover. - Die Weltbevölkerung wird von heute rund 7,7 Milliarden Menschen auf 9,7 Milliarden 2050 und 10,9 Milliarden im Jahr 2100 wachsen. Das geht aus den neuesten Weltbevölkerungsprojektionen der Vereinten Nationen (UN) hervor. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) warnte jedoch, ohne zusätzliche Familienplanungsangebote werde die Fertilitätsrate in Afrika nicht wie von den UN erwartet sinken.

germanwatch 150Bonn. - Fortschritte bei wichtigen abschließenden Detailfragen im Regelbuch zum Pariser Klimaabkommen erwartet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch von den am Montag beginnenden zehntägigen UN-Zwischenverhandlungen in Bonn. Die Verhandlungen sind vor allem technischer Natur, dennoch können die noch offenen Fragen großen Einfluss auf die Wirksamkeit des Klimaabkommens haben.

greenpeace neu 200Hamburg. - 81 Prozent der Bundesbürger sind gegen Waffenexporte von Deutschland an alle am Jemen-Krieg beteiligten Länder. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag von Greenpeace anlässlich des Embargos gegen Saudi-Arabien durchgeführt hat. Das Embargo war von der Bundesregierung Ende März um sechs Monate verlängert worden.

greenpeace neu 200Hamburg. - Trotz Selbstverpflichtung können globale Konsumgüterhersteller wie Nestlé oder Unilever immer noch nicht ausschließen, dass für ihre Produkte weltweit riesige Waldflächen vernichtet werden. Das zeigt ein neuer Report von Greenpeace International, für den die Umweltschutzorganisation mehr als 50 Unternehmen zu ihrer Lieferkette befragt hat. Denn ob Schokolade, Shampoo oder Tiefkühlpizza: Unzählige Produkte enthalten Agrargüter wie beispielsweise Palmöl oder Soja. Deren Anbau zerstört unter anderem Regenwälder und befeuert damit die Klimakrise und das Artensterben.

mccBerlin. - Die Vorstellung, Deutschland könnte im Wesentlichen mit Elektroautos seine Klimaschutzziele im Verkehrssektor realisieren, wird durch eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und der Uni Newcastle stark relativiert: Selbst in England, wo wesentliche Rahmenbedingungen deutlich günstiger sind, kann die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte die verkehrsbedingten CO2-Emissionen bis 2030 kaum und bis 2040 nur um maximal 10 Prozent senken.

germanwatch 150Berlin. - Fast zwei Drittel der deutschen Wahlberechtigten (62 Prozent) halten eine CO2-orientierte Reform der Abgaben, Umlagen und Steuern auf Energie grundsätzlich für sinnvoll. Das zeigt eine neue repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, der Stiftung Neue Energie und des Vereins CO2 Abgabe. Auch Geringverdiener und Unions-Wähler befürworten demnach mit jeweils 58 bzw. 59 Prozent eine CO2-Steuerreform.

Bonn. - Im Jahr 2018 wurden rund 1,3 Terawattstunden Ökostrom mit dem Gütesiegel Grüner Strom zertifiziert. Das entspricht dem Strombedarf von mehr als 400.000 Vier-Personen-Haushalten. Im Vergleich zu 2017 stieg die zertifizierte Ökostrommenge um gut 12 Prozent. Nach ersten Schätzungen ergeben sich daraus für Anbieter Grüner Strom-zertifizierten Ökostroms Investitionsverpflichtungen in neue Energiewende-Projekte von über neun Millionen Euro.

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