Strassenkinder in Brasilien. Foto: Don Bosco
Bonn (epo). - Der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) und das Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) wollen künftig gemeinsame Aktivitäten zur Verbindung von Sport und Entwicklungszusammenarbeit in Angriff nehmen. Das soziale Potenzial des Sports biete ideale Voraussetzungen für die Entwicklungszusammenarbeit, sagte Jürgen Lieser, Stellvertretender VENRO-Vorsitzender, auf einer Fachtagung in Bonn.

Wasser und Frauen StudieHamburg (epo). - In der entwicklungspolitischen Diskussion ist mittlerweile unbestritten, dass Frauen und Mädchen in besonderem Maße leiden, wenn der Zugang zu sauberem Wasser in der Nähe und eine sanitäre Entsorgung fehlen. Vier internationale Organisationen haben nun einen Bericht erarbeitet, der mit vielen Beispielen belegt, wie positiv sich Schritte zur Verbesserung der Versorgung und Entsorgung auf die Gesundheit und die Lebenssituation von Frauen und Mädchen auswirken. Der Bericht trägt den Titel "For her it's the big issue - Putting women in the centre of water supply, sanitation and hygiene" und wurde veröffentlicht von UNICEF, Gender and Water Alliance, Norwegian Ministry of Foreign Affairs und Water Supply and Sanitation Collaborative Council.

Merbau StammJakarta/Hamburg (epo). - Die Regierung der Volksrepublik China will für die Olympischen Spiele 2008 rund 800.000 Kubikmeter indonesisches Merbau-Holz in Sportanlagen einbauen. Umweltschützer stufen die Holzart als sehr gefährdet ein. Das Tropenholz wachse fast nur noch in den Regenwäldern von West-Papua, mindestens drei Viertel des weltweit gehandelten Merbau-Holzes stammten aus illegalem Raubbau, erklärte die Hamburger Umweltorganisation "Rettet den Regenwald". Die Organisation hat zu Protesten gegen den Raubbau aufgerufen.

Rupert Polenz und Marieluise Beck (Mitte) im Bundestag. Foto: epoNew York/Berlin (epo). - Frankreich und Großbritannien haben eine scharf formulierte Resolution in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eingebracht, die den Iran im Streit um die Nutzung der Kernenergie zum Einlenken zwingen soll. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), setzt weiterhin auf eine Doppelstrategie von Zuckerbrot und Peitsche, sieht Deutschland aber nicht in einer Vermittlerrolle. Über mögliche Sanktionen wolle er "nicht öffentlich reden", sagte Polenz am Donnerstag vor der Presse in Berlin.

FussballBerlin/Bonn (epo). - Sport ist Wettkampf. Aber kaum ein Thema verbindet die Menschen auch mehr, sorgt für gemeinsamen Gesprächs- statt Konfliktstoff. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli 2006) haben Entwicklungspolitik Online und Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V. eine Online-Ausstellung gestartet, die das (Fußballer-)Leben von Straßenkindern im Fußball-verrückten Brasilien zeigt. Viele Stars stammen aus den Favelas, den Elendsvierteln der Metropolen des größten südamerikanischen Landes. Fußball macht den Jugendlichen Mut und zeigt ihnen, dass es Wege aus den Favelas geben kann.

Heidemarie Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - Zum 20. Jahrestag der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) die Atomenergie aus der Liste der "sauberen" Energien ausgeschlossen und betont, die "Mahnungen von Tschernobyl" dürften nicht vergessen werden. "Diese Katastrophe vor Augen, muss jedem klar werden: Atomenergie ist keine sichere Energie. Auch zwanzig Jahre später leiden immer noch tausende von Menschen unter den Folgen des Reaktorunfalls", sagte die Ministerin.

Fussball GottDuisburg /Wiesbaden (epo). - Die Fußballstars Marcelo Bordon und Cacau setzen sich zusammen mit der Kindernothilfe für gefährdete Straßenkinder in Brasilien ein. Zum Kinostart des Films "Fußball Gott - Das Tor zum Himmel", in dem die beiden Spieler mit anderen Größen wie Zé Roberto, Lucio und Gerald Asamoah portraitiert werden, fordern sie Unterstützung für die Straßenkinder. "Jesus hat mir als Profifußballer eine große Chance gegeben," erklärte Kindernothilfe-Botschafter Cacau sein Engagement. "Jetzt setze ich mich dafür ein, dass Straßenkinder eine Zukunft haben."

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