Trockenes Flussbett in BeninIn den letzten Jahren haben Aktienfonds ein neues, attraktiv erscheinendes Objekt der Begierde entdeckt: Unternehmen, die ihr Geld mit Wasser verdienen. Auch Fonds, die ökologische und soziale Ansprüche erfüllen wollen, gehen gern auf Aktien aus diesem Bereich zu. Das Spektrum reicht von Konzernen wie Nestlé, die einen erheblichen Teil ihrer Gewinne mit dem Verkauf von Flaschenwasser erzielen, über Konzerne wie RWE, die sich an der Privatisierung von kommunalen Wasserversorgungssystemen beteiligen, bis hin zu einer ganzen Reihe von Unternehmen, die Wassertechnik verkaufen. Wasser - ein Thema, bei dem ökologisch und sozial verantwortungsbewusste Menschen zugreifen und ihr Geld anlegen sollten?

Kraftwerk Frimmersdorf. Foto: RWEFrankfurt/Main (epo). - Deutsche Kraftwerke gehören zu den klimaschädlichsten in Europa. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF). Demnach stehen neun der 30 schmutzigsten und ineffizientesten Kraftwerke Europas in Deutschland. Unter den Top Ten seien gleich fünf deutsche, vier davon gehörten zum Energiekonzern RWE: Frimmersdorf (RWE, Rang 2), Jänschwalde (Vattenfall, 5), Weisweiler (RWE, 6), Neurath (RWE, 7) und Niederaußem (RWE, 10). 27 der 30 kritisierten Kraftwerke sind laut WWF Kohlekraftwerke. Negativ-Spitzenreiter ist das Kraftwerk Agios Dimitrios in Griechenland.

GFZPotsdam (epo). - Mehr als 150 Experten aus 20 Ländern beraten in Potsdam über die Speicherung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) im Untergrund. Die Tagung findet im GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) statt, im Rahmen des Carbon Sequestration Leadership Forum (CSLF), einem internationalen Programm für die Abtrennung des CO2 und seiner Speicherung in der Erde.

NAXBonn (epo). - Ein "Nachhaltigkeitsindex" (NAX) soll den komplexen Begriff der Nachhaltigkeit in Kommunen konkret und greifbar machen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt jetzt ein Pilotprojekt, das die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt bei InWEnt und die Kommunale Gemeinschaftsstelle (KGSt) gemeinsam durchführen. Es werden Partner gesucht, die mehr über die nachhaltige Entwicklung ihrer Kommune erfahren wollen.

WWFFrankfurt (epo). - Der World Wide Fund For Nature (WWF) hält angesichts der neuen Forschungsergebnisse zum Klimawandel ein weiteres Zögern bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen für "verantwortungslos". "Wenn die Arktis schmilzt, helfen uns keine Schwimmwesten, und wenn Stürme und Überschwemmungen zunehmen, werden Versicherungen unbezahlbar," warnte Regine Günther, Leiterin Klimaschutz und Energie beim WWF in Frankfurt am Main. Die aktuell vorgestellten Ergebnisse des Max-Planck-Institutes für Meteorologie (MPIM) seien "ein dringender Weckruf für diejenigen Politiker und Verantwortlichen in den großen Unternehmen, die seit Jahren beim Klimaschutz im Bremserhäuschen sitzen."

DKRZHamburg (epo). - Das Klima wird sich in den kommenden hundert Jahren so schnell ändern wird wie noch nie. Das haben Hamburger Klimaforscher mit neuen Klimamodellrechnungen für unterschiedliche Szenarien bis zum Jahr 2100 herausgefunden. Die globale Temperatur könnte bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu vier Grad  und der Meeresspiegel durchschnittlich um bis zu 30 Zentimeter ansteigen.

BundesregierungBerlin (epo). - Das Bundeskabinett hat die Verlängerung der Einsätze der Bundeswehr in Afghanistan und im Sudan beschlossen. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) rechnet mit der erforderlichen Zustimmung des Bundestags in der kommenden Woche. Die Bundeswehr-Soldaten sind in Afghanistan im Rahmen der NATO-geführten Internationalen Unterstützungstruppe (International Force, ISAF) eingesetzt, um beim Wiederaufbau des Landes Unterstützung zu leisten.

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