Afrika

gfbvGöttingen. - Von den Präsidentschaftswahlen in Kamerun geht kein positiver Impuls für die Suche nach Frieden in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land aus. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nach der Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse erklärt. Der Verfassungsrat Kameruns hatte am Montagnachmittag damit begonnen, die mit Spannung erwarteten Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahl vom 7. Oktober bekanntzugeben. Dabei zeichnete sich der erwartete Sieg des seit 35 Jahren regierenden Präsidenten Paul Biya ab.

gfbvGöttingen. - Als "beispielhaft" und "wegweisend" hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die neue Regierung Äthiopiens bezeichnet. Die Menschenrechtsorganisation lobte am Mittwoch die Verkleinerung des Kabinetts und die Tatsache, dass künftig die Hälfte aller Regierungsämter mit Frauen besetzt sein werden. Auch die Friedenspolitik gegenüber dem früheren Erzfeind Eritrea zeige, dass ein Paradigmenwechsel stattgefunden habe.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein stärkeres Engagement Deutschlands für Frieden in Kamerun gefordert. Der Deutsche Bundestag berät am Donnerstag auf Antrag der FDP und von Bündnis 90/Die Grünen über die Lage in dem westafrikanischen Land. "Wer Flucht und Migration aus Afrika wirksam bekämpfen will, darf nicht tatenlos zusehen, wie der Kamerun im Bürgerkrieg versinkt", sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

misereorAachen. - In Kamerun finden am 7. Oktober Präsidentschaftswahlen statt. Der seit 35 Jahren amtierende Paul Biya kandidiert erneut - mit den besten Aussichten wiedergewählt zu werden. MISEREOR-Partner sprechen sich dafür aus, die Wahl zu verschieben und zunächst den drohenden Bürgerkrieg abzuwenden und im Dialog an einer zivilen Konfliktlösung zu arbeiten.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bürgerkriegsparteien in den Minderheiten-Regionen Kameruns mangelnden Respekt und Schutz der Zivilbevölkerung vorgeworfen. Mindestens 276.000 Menschen seien vor der Gewalt bereits geflohen. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation die Behörden Kameruns auf, Zivilisten nicht mit Rücksicht auf die Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober an der Flucht zu hindern.

gfbvGöttingen. - Nach der Ermordung von mindestens 19 unbewaffneten Tuareg-Nomaden im Norden Malis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Untersuchung der Übergriffe und einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung gefordert. Die GfbV warnte, die Morde würden den Kreislauf der Gewalt im Norden Malis weiter schüren. Dringend müssten die Verantwortlichen ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat ihrem Mitarbeiter Tony Rinaudo zum Alternativen Nobelpreis ("Right Livelihood Award") gratuliert. Rinaudo hat den Preis für die Entwicklung der Wiederaufforstungsmethode FMNR in Niger erhalten. FMNR (Farmer Managed Natural Regeneration) ist eine Technik, die auf noch vorhandene lebende Wurzelreste gerodeter Bäume zurückgreift und diese wieder zum Wachstum bringt.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok