Afrika

misereorAachen. - Wetterextreme und zunehmende Unsicherheit in Teilen der Sahel-Zone, anhaltende Regenfälle in Kenia und hohe Lebensmittelpreise durch den Bürgerkrieg im Südsudan drohen Millionen Menschen in Afrika in eine akute Hungerkrise zu stürzen. MISEREOR fordert von der internationalen Gemeinschaft, dem Appell von Entwicklungsminister Gerd Müller zu folgen und umgehend einen UN-Krisenfonds zur Versorgung der notleidenden Bevölkerung einzurichten.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor neuen Unruhen und Menschenrechtsverletzungen im Südosten Nigerias am Biafra-Gedenktag (30. Mai) gewarnt. In der vergangenen Woche seien bereits mehr als 100 Biafra-Aktivisten in verschiedenen Bundesstaaten Südost-Nigerias festgenommen worden. Gegen mindestens 41 Inhaftierte seien Strafverfahren eingeleitet worden.

oenz Berlin. - Die Bevölkerung in Burundi soll am Donnerstag darüber abstimmen, ob der amtierende Präsident Pierre Nkurunziza mit Hilfe einer geänderten Verfassung über 2020 hinaus an der Macht bleiben darf. Das Referendum würde dem Präsidenten im Falle einer Annahme sowohl ein viertes Mandat als auch eine theoretische Amtszeit bis 2034 ermöglichen. Im Vorfeld des Referendums kam es zu Gewalt, Einschüchterungen und Unregelmäßigkeiten bei der Registrierung, berichtete das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) in Berlin.

malteser internationalKöln. - Zwei von drei Südsudanesen – sieben Millionen Menschen – werden in den kommenden Monaten voraussichtlich auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Das geht aus aktuellen Zahlen der Vereinten Nationen hervor. "Gleichzeitig verschärft sich die Sicherheitslage im Südsudan, nicht nur für die Zivilbevölkerung, sondern auch für die humanitären Helfer", berichtete Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung bei Malteser International, am Montag in Köln.

gfbvGöttingen. - Vor dem Besuch von Außenminister Heiko Maas (SPD) bei der Afrikanischen Union (AU) in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor zu hohen Erwartungen an das Staatenbündnis gewarnt. "Das Auswärtige Amt lobt die AU als Stabilitätsanker. Doch die Organisation gleicht mehr einem Schleppanker, der fälschlich den Eindruck erweckt, Halt zu geben", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. 

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer massiven Verschlechterung der Sicherheitslage in Mali gewarnt. In den letzten Tagen seien nach GfbV-Informationen 43 Zivilisten bei Angriffen mutmaßlicher islamistischer Terroristen auf Tuareg-Camps getötet. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine Aufklärung der Massaker und eine Bestrafung der Verantwortlichen. 

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von 14 Inhaftierten in einem Militärlager in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige internationale Untersuchung des Vorfalls gefordert. Das Hochkommissariat für Menschenrechte der Vereinten Nationen müsse feststellen, ob die 14 Personen, die dem Peulh-Volk angehörten, tatsächlich am vergangenen Freitag auf der Flucht erschossen wurden oder Opfer einer Hinrichtung durch Soldaten wurden.

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