Afrika

brot fdwBerlin. - Anlässlich der zweiten Investitionskonferenz zu Afrika haben Partnerorganisationen von Brot für die Welt Empfehlungen an die deutsche Bundesregierung erarbeitet. Die Expertinnen und Experten raten, dass die Bundesregierung bei privaten Investitionen auf die Unterstützung kleinerer und mittlerer afrikanischer Unternehmen statt auf Großunternehmen aus dem Ausland setzen soll, um so nachhaltige Beschäftigung zu erreichen. Auf Einladung der Bundeskanzlerin kommen am Dienstag Staats- und Regierungschefs aus den zwölf Ländern Afrikas in Berlin zusammen, die an der G20-Initiative Compact with Africa (CwA) teilnehmen.

medicoBerlin. - Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am Dienstag mehrere afrikanische Staatschefs zum dritten "Compact with Africa"-Gipfel. Die G20-Initiative wurde im Jahr 2017 unter deutscher Ratspräsidentschaft gestartet. Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international kritisiert die falsche entwicklungspolitische Grundidee hinter der Initiative und fordert stattdessen gesetzliche Reglungen zum Schutz der Menschenrechte.

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) aufgefordert, bei seinen Gesprächen am Dienstag in Ägypten in aller Deutlichkeit die jüngste Repressionswelle gegen Journalistinnen und Journalisten zu verurteilen. Ägypten ist die dritte Station auf der Nordafrika-Reise des Ministers.

whh 150Berlin. - Hilfsorganisationen haben vor einer Hungerkrise in der Demokratischen Republik Kongo gewarnt. Hunderttausende Menschen, die aus ihren Häusern in der Provinz Ituri in der DR Kongo geflohen sind, brauchten dringend Nahrung, Wasser, Unterkunft und Medikamente, erklärten elf NGOs, darunter Oxfam und die Welthungerhilfe.

misereorAachen. - Anlässlich der am Mittwoch beginnenden Reise von Papst Franziskus nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR auf die angespannte politische, soziale und ökologische Situation in den genannten Ländern hingewiesen. Es sei von großer Bedeutung, dass das Kirchenoberhaupt mit seinen Besuchen einen Teil der Welt in den Fokus rücke, der global nur selten zum Medien-Thema gemacht wird, es sei denn bei Katastrophen.

oenz 100Berlin. - Nach der Schließung der größten Kobalt-Mine in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) haben zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit das Schweizer Bergbauunternehmen Glencore kritisiert. Es handele sich um einen strategischen Schachzug des Unternehmens, um die Kobaltpreise steigen zu lassen und die kongolesische Regierung unter Druck zu setzen. Nachdem KleinschürferInnen im Land gewaltsam vertrieben wurden, warnen die Entwicklungsorganisationen INKOTA und ÖNZ vor Unruhen und zunehmenden sozialen Konflikten in den Provinzen Haut-Katanga und Lualaba.

Halle. - Während der letzten Eiszeit lebten die Menschen in Äthiopien nicht in tief gelegenen Tälern, sondern im unwirtlichen Hochgebirge der Bale-Berge. Dort hatten sie ausreichend Wasser, bauten Werkzeuge aus einem Vulkangestein und ernährten sich überwiegend von Riesennagern. Herausgefunden hat das ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Zusammenarbeit mit den Universitäten Köln, Bern, Marburg, Addis Abeba und Rostock. Damit präsentierten die Wissenschaftler die ersten Beweise dafür, dass unsere Vorfahren in Afrika bereits in der mittleren Steinzeit vor etwa 45.000 Jahren in den Bergen sesshaft waren.

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