Lateinamerika

amerika 21Mexiko-Stadt. - Nachdem das Vorjahr mit knapp 27.000 Morden das tödlichste der letzten zwei Jahrzehnte gewesen ist, hat die mexikanische Regierung nun ihre Vierteljahresstatistik für den Zeitraum Januar bis April 2018 veröffentlicht. Demnach stieg die Mordrate mit 10.395 Fällen sogar noch um 21 Prozent gegenüber 2017 an. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet. 

amerika 21Santiago. - In Chile werden derzeit 15 Universitäten bestreikt. Die Studentinnen nennen es "tomas feministas", feministische Besetzungen. Vergangene Woche protestierten rund 150.000 Menschen in der Haupstadt Santiago gegen sexuellen Missbrauch und sexistische Erziehung in den Bildungseinrichtungen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Caracas. - Trotz einer schweren sozialen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro am Sonntag nach Angaben des Nationalen Wahlrates (Consejo Nacional Electoral, CNE) die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der linksgerichtete Politiker setzte sich nach dem vorläufigen Endergebnis mit 67,7 Prozent gegen seinen Widersacher Henri Falcón durch, auf den 21,2 Prozent der Stimmen entfielen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 berichtet. 

brot fdwBerlin. - Anlässlich der am Dienstag in Stuttgart beginnenden Strafverfahren gegen Mitarbeitende des schwäbischen Rüstungskonzerns Heckler & Koch hat Brot für die Welt auf die verheerende Menschenrechtssituation in Mexiko hingewiesen. Wenn es der Bundesregierung und dem Bundestag ernst damit sei, keine Waffen in Krisengebiete und Gebiete mit gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu exportieren, müsse dringend ein Rüstungsexportgesetz beschlossen werden, fordert Brot für die Welt.

caritas 150Freiburg. - Die Serie von Verbrechen gegen Friedensaktivistinnen und -aktivisten in Kolumbien hält an: Eine Teilnehmerin eines gemeinsamen Projektes von Deutscher Botschaft, Europäischer Union und Caritas international im Südwesten Kolumbiens ist spurlos verschwunden. Die 36-Jährige aus der Provinz Putumayo, die sich in einem Verein für Gewaltopfer engagierte, war zuletzt von einer paramilitärischen Gruppierung bedroht worden, weshalb von einem Kapitalverbrechen ausgegangen wird. 

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