Lateinamerika

amerika 21New York. - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich am Donnerstag erneut mit der Situation in Venezuela befasst. Die USA und Russland legten jeweils eigene Resolutionen vor, die keine Mehrheit fanden. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

misereorAachen. - Nach dem Dammbruch nahe einer Eisenerzmine in der Stadt Brumadinho im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais Ende Januar hat das verantwortliche Bergbauunternehmen Vale nun auch an einer weiteren Betriebsstätte große Sicherheitsprobleme. Das hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR am Dienstag unter Berufung auf Informationen von brasilianischen Partnerorganisationen berichtet. Gleichzeitig forderte MISEREOR den TÜV-Süd auf, nach neuen Vorwürfen im Fall Brumadinho für rasche Aufklärung zu sorgen.

diakonieBerlin. - Die Diakonie Katastrophenhilfe hat alle Akteure in Venezuela dazu aufgefordert, die dringend benötigte Hilfe für die Menschen nicht zum Spielball politischer Interessen zu machen. "Es ist dramatisch, intolerabel und wirft kein gutes Licht auf beide Konfliktparteien, dass sie im Machtkampf um Venezuela humanitäre Hilfe ganz unverblümt als politisches Druckmittel einsetzen", erklärte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

caritas Berlin. - Die Regierung Kolumbiens und die Guerilla-Gruppe ELN müssen an den Verhandlungstisch zurückkehren. Das haben deutsche Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der Kolumbien-Reise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gefordert. Der Bundespräsident wird ab dem 11. Februar zu einem Besuch in Kolumbien erwartet.

amerika 21La Paz. - Drei US-Senatoren haben den bolivianischen Präsidenten Evo Morales aufgefordert, auf eine erneute Kandidatur für die Wahlen im Oktober 2019 zu verzichten. Anfang Februar präsentierten Bob Menéndez und Dick Durbin von den Demokraten und Ted Cruz von den Republikanern auf der ersten Sitzung des US-Senats im neuen Jahr einen Resolutionsentwurf, in dem die bolivianische Regierung aufgerufen wird, "die demokratischen Prinzipien zu respektieren", berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

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