Lateinamerika

Berlin. - Anlässlich des Staatsbesuchs des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Deutschland haben Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen deutlich stärkere Anstrengungen der kolumbianischen Regierung zur Umsetzung des Friedensvertrages gefordert. Die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung sei ein historischer Schritt gewesen. Doch die mangelnde Umsetzung des Friedensvertrages gerade auf Seiten der kolumbianischen Regierung gefährde den gesamten Friedensprozess, so die NGOs. 

cir logoBerlin. - Der brasilianische Saftkonzern Cutrale steht erneut wegen moderner Sklavenarbeit auf der offiziellen Liste des brasilianischen Arbeitsministeriums. Die sogenannte "schmutzige Liste“ listet Unternehmen auf, die ihre Arbeiterinnen und Arbeiter Bedingungen "analog zur Sklavenarbeit" ausgesetzt haben. Eine neue Studie der Christlichen Initiative Romero (CIR) zeigt katastrophale Arbeitsbedingungen auf Orangen-Plantagen in Brasilien auf.

amerika 21Caracas. - In Venezuela hat der offizielle Auftakt der Wahlkampagnen zu den Präsidentschaftswahlen am 20. Mai begonnen. Fünf Kandidaten bewerben sich um die Amtsperiode von 2019 bis 2025. Zwischen den beiden aussichtsreichsten, dem amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro und dem ehemaligen Gouverneur des Bundesstaates Lara, Henri Falcón, dürfte bei der Stimmabgabe der knapp 20 Millionen Wahlberechtigten die ihnen zugetraute Wirtschaftskompetenz den Ausschlag geben. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Managua. - Der Präsident von Nicaragua, Daniel Ortega, hat die geplante Reform der  Sozialversicherung zurückgenommen. Sie war der Auslöser für landesweite Demonstrationen und gewalttätige Proteste in den vergangenen Tagen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet. 

amerika 21Havanna. - Die kubanische Nationalversammlung hat auf ihrer konstituierenden Sitzung am Donnerstag einen neuen Staatsrat gewählt. Der bisherige Vizepräsident Miguel Díaz-Canel wurde als Nachfolger Raúl Castros zum Präsidenten des Landes bestimmt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet. 

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