Nahost

handicap internationalMünchen. - Im syrischen Ost-Ghouta ist das Rehabilitationszentrum einer Partnerorganisation von Handicap International zerstört worden. Die Hilfsorganisation verzeichnete eine starke Zunahme der Gewalt in Syrien, insbesondere in den dicht besiedelten Gebieten Idlib, Afrin und Ost-Ghouta. Lokales Gesundheitspersonal berichtete Handicap International, dass die Notlage der zivilen Bevölkerung in diesen Gebieten immer größer werde. Es gebe dort keine sicheren Zufluchtsorte für die eingeschlossene Bevölkerung.

misereorAachen. - Durch die schweren Bombardements der syrischen Regierungstruppen in und um Damaskus hat sich die Lage der Zivilbevölkerung erneut dramatisch verschlechtert. Der MISEREOR-Partner "Internationaler Flüchtlingsdienst der Jesuiten" (JRS) muss seine Arbeit in Damaskus immer wieder einstellen. "Es ist die schlimmste Phase der Gewalt seit Beginn der Kämpfe 2011. Männer, Frauen und Kinder stehen massiv unter Schock, weil sie erneut Opfer und Zeugen blutiger Angriffe auf Zivilisten geworden sind", berichtete Pater Nawras Sammour vom JRS.

careBonn. - Angesichts der eskalierenden Kampfhandlungen in Idlib und Ost-Ghuta in den letzten Tagen hat die Hilfsorganisation CARE am Freitag davor gewarnt, dass sich die Situation für syrische Familien dramatisch verschlechtert. Mit Nachdruck unterstützt CARE die Forderung der Vereinten Nationen, eine mindestens einmonatige Waffenruhe einzuhalten, damit dringend benötigte Nothilfe für hunderttausende von Menschen organisiert werden kann. 

Berlin. - Internationale Hilfsorganisationen, darunter CARE, Aktion gegen den Hunger, International Rescue Committee, Norwegian Refugee Council und Save the Children, haben am Montag einen neuen Bericht zur Situation in Syrien veröffentlicht. Darin warnen sie davor, dass Hunderttausende Flüchtlinge trotz anhaltender Gewalt und Bombardierungen in diesem Jahr zu einer Rückkehr nach Syrien gezwungen werden könnten. 

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die von Israel geplante Abschiebung von 35.000 Flüchtlingen aus Eritrea und dem Sudan als "menschenverachtend und völkerrechtswidrig" kritisiert. Die Abschiebungen verstoßen aus der Sicht der GfbV gegen die Genfer Flüchtlingskonvention, deren Vertragsstaaten sich verpflichtet haben, Flüchtlingen bei schwersten Menschenrechtsverletzungen Schutz zu gewähren. 

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