Nahost

unicef Köln. - Die Cholera-Epidemie im Jemen hat innerhalb eines Monats mindestens 532 Menschen das Leben gekostet, darunter 109 Kinder. Dabei handele es sich nur um die bestätigten Cholera-Fälle – die tatsächlichen Opferzahlen lägen wahrscheinlich deutlich höher, berichtete das UN-Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag. Die Zahl der Verdachtsfälle sei in den vergangenen Tagen um 10.000 auf über 65.000 in die Höhe geschnellt. Täglich kommen rund 1.000 Kinder mit wässrigem Durchfall in die Gesundheitsstationen.

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Berlin. - Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) und Google haben am Montag eine neue Website veröffentlicht, die Internetnutzern auf der ganzen Welt einen informativen und eindrücklichen Einblick in die syrische Flüchtlingskrise eröffnen soll. Im Zentrum stehen dabei die erschreckenden menschlichen Kosten, aber auch die humanitäre Unterstützung der Weltgemeinschaft für Millionen syrische Familien, die vor Krieg und Verfolgung flohen.

handicapMünchen. - Anfang 2017 hat Handicap International mit der Kampfmittelräumung in den irakischen Regierungsbezirken Kirkuk und Diyala begonnen. Drei Teams spüren explosive Kriegsreste auf und zerstören sie, um die Menschen, die in ihre Heimatorte zurückkehren, vor Unfällen zu bewahren. Der Irak ist eines der am meisten durch Kriegsreste verseuchten Länder der Welt. In den letzten dreißig Jahren wurde das Land durch eine Reihe von Konflikten schwer belastet, die Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben haben.

misereorAachen. - Angesichts der verheerenden humanitären Lage in Syrien hat MISEREOR gefordert, den Schutz der Zivilbevölkerung als dringendste Aufgabe der Völkergemeinschaft anzusehen. Die Situation in Syrien im beginnenden siebten Jahr des Krieges sei dramatisch, berichtete das katholische Hilfswerk am Dienstag in Aachen. 13,5 Millionen Menschen, darunter 5,6 Millionen Kinder, benötigten dringend humanitäre Hilfe. 470.000 Menschen seien seit Kriegsbeginn getötet und weitere 1,9 Millionen Menschen schwer verletzt worden.

whhBonn. - Nach dem Beginn der militärischen Offensive auf den Westteil der Stadt Mossul steht die Welthungerhilfe gemeinsam mit Partnern bereit, Flüchtlingsfamilien aus der schwer umkämpften irakischen Stadt zu versorgen. Mehr als 750.000 Menschen leben im Westteil der Stadt und die Vereinten Nationen befürchten, dass sich zwischen 250.000 und 400.000 von ihnen auf die Flucht machen könnten. Nahrungsmittel, Wasser sowie Brennstoff sind nach Monaten der Belagerung knapp geworden.

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