Nahost

?rzte der WeltMünchen (epo.de). - Die Hilfsorganisation Ärzte der Welt hat die EU dazu aufgerufen, die direkten Hilfeleistungen an die Palästinensischen Gebiete wieder aufzunehmen. Angesichts des ökonomischen und humanitären Desasters in den Gebieten, insbesondere in Gaza, sei eine Wiederaufnahme des Beistands der internationalen Gemeinschaft dringend notwendig, erklärte Ärzte der Welt in München anlässlich des heutigen Treffens der EU-Außenminister.
DRKBerlin (epo.de). - Wegen des Konfliktes im Irak haben mehr als zwei Millionen Menschen das Land verlassen. Die Mehrheit suche Zuflucht in den Nachbarländern Jordanien und Syrien, die durch die großen Mengen hilfsbedürftiger Menschen an die Grenze ihrer Kapazitäten stoßen, berichtete jetzt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Die Familien aus dem Irak fänden Unterkunft in Garagen und überfüllten Wohnungen. Das DRK warnte davor, dass sich die gesundheitliche Situation unter den irakischen Flüchtlingen von Tag zu Tag verschlechtere.
B90 Gr?neBerlin (epo.de). - Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin, hat die Europäische Union aufgefordert, die Zahlungen an die palästinensische Regierung schrittweise wieder aufzunehmen, um Legitimität und Handlungsfähigkeit der Einheitsregierung von Hamas und Fatah nicht zu gefährden. Ein Scheitern der Einheitsregierung würde "unweigerlich einen Rückfall in Chaos und Gewalt bedeuten", warnte Trittin am Mittwoch in Berlin.
CaritasFreiburg (epo.de). - Aufgrund des Massen-Exodus irakischer Flüchtlinge steht der Nahe Osten nach Einschätzung von Caritas international vor einer humanitären Katastrophe. "Die ganze Region befindet sich am Scheidepunkt", warnte Oliver Müller, Leiter von Caritas international. In den vergangenen Wochen habe sich die Lage vor allem in Syrien und Jordanien aufgrund des starken Zustroms von irakischen Flüchtlingen dramatisch zugespitzt. Die Suche nach politischen Lösungen für den Irak müsse Hand in Hand gehen mit einer schnellen humanitären Hilfsaktion.
BMZParis/Berlin (epo.de). - Deutschland stellt dem Libanon insgesamt 103 Millionen Euro für den zivilen Wiederaufbau zur Verfügung. Das hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul am Donnerstag auf der internationalen Konferenz zur Unterstützung des Libanon in Paris zugesagt. "Wir wollen den Menschen umfassend und nachhaltig helfen und die politische Situation im Libanon stabilisieren", erklärte die Ministerin.
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