Nahost

macht frieden syrienBerlin. - Anlässlich der ersten Lesung zur Verlängerung und Erweiterung des Bundeswehrmandats für Syrien am Donnerstag hat die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" breiten gesellschaftlichen Widerstand angekündigt. Am 10. November, bei der endgültigen Abstimmung im Bundestag, sollen möglichst viele Bundestagsabgeordnete gegen eine Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien stimmen.

handicapMünchen. - Der massive Einsatz von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten ist einer der vorrangigen Gründe für die Vertreibung der Menschen aus Syrien. Das konstatiert Handicap International in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht "Qasef: Flucht vor den Bomben". Unterschiedslose Bombardierungen und Beschuss seien in diesem Konflikt zur Regel geworden und hätten Millionen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen, heißt es in dem Bericht.

malteser internationalKöln. - Die Hilfsorganisation Malteser International beobachtet in der Region Mosul im Irak verstärkte Fluchtbewegungen. "Das deutet für uns auf eine baldige Offensive zur Befreiung der Stadt Mosul hin", sagte Sid Peruvemba, Programmdirektor von Malteser International, am Montag in Köln. Um die Menschen zu unterstützen, baue Malteser International deshalb die medizinische Nothilfe für Flüchtlinge in Makhmour aus. Die Stadt Makhmour, rund 70 Kilometer von Erbil entfernt, ist ein erster Anlaufpunkt für Flüchtlinge aus der Region Mosul.

jemenBerlin. - Oxfam, CARE, Save the Children und Handicap International haben am Dienstag den Bombenangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf ein von Ärzte ohne Grenzen unterstütztes Krankenhaus in der Stadt Abs im Jemen verurteilt. Die Hilfsorganisationen fordern eine unabhängige Untersuchung des Angriffs, der sich nur zwei Tage nach einem anderen Luftschlag im Gouvernement Saada ereignete, bei dem zehn Kinder ums Leben kamen und 28 verletzt wurden.

savethechildren syrien schule

Berlin. - Die Kämpfe in den Regionen von Aleppo und Idlib im Nordwesten Syriens verschärfen sich weiter. Immer mehr Schulen geraten dabei unter Beschuss. In nur einer Woche sind in und um sechs Partnerschulen von Save the Children Bomben und Granaten eingeschlagen. Vier haben Schäden davon getragen, und in drei Fällen gab es Opfer unter den Kindern und Mitarbeitern, berichtete die Kinderhilfsorganisation am Freitag.

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