Nahost

rog logo Berlin. - Die Medienlandschaft des Libanon wirkt vielfältig, wird aber von einigen wenigen Eigentümern beherrscht, die eindeutige Interessen vertreten. Fast alle wichtigen Medien in Print, Hörfunk und Fernsehen gehören Eigentümern mit politischen Verbindungen. An einem Großteil der Medienunternehmen ist zudem mindestens ein Mitglied eines mächtigen Familienclans beteiligt. Das geht aus dem Media Ownership Monitor (MOM) Libanon hervor, den Reporter ohne Grenzen (ROG) und das SKeyes Center for Media and Cultural Freedom der Samir Kassir Foundation jetzt veröffentlicht haben.

bmz 100Berlin. - Die Bundesregierung will auch in diesem Jahr einen substanziellen Beitrag leisten, um die aus der Herrschaft der Terrororganisation IS befreiten Gebiete im Irak und in Syrien zu stabilisieren. Bei dem Treffen der Arbeitsgruppe Stabilisierung der Anti-IS-Koalition am Mittwoch in Washington hat Deutschland deshalb über die Vereinten Nationen Fördermittel in Höhe von 90 Millionen Euro für den Irak zur Verfügung gestellt. Für die syrischen Provinzen Rakka und Deir ez Zor hat die Bundesregierung weitere zehn Millionen Euro zugesagt.

oxfamBerlin. - Die Zahl der zivilen Opfer im Jemen-Krieg hat im August einen neuen Höchststand erreicht. Schuld daran seien die Rücksichtslosigkeit der Kriegsparteien gegenüber Zivilisten und das Versagen der politischen Unterstützerstaaten, das Massensterben zu stoppen, kritisierte die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der am Donnerstag in Genf stattfindenden Friedensgespräche. Oxfam fordert, den Schutz von Zivilisten ganz oben auf die Agenda zu setzen.

malteser intKöln. - Russische und syrische Streitkräfte haben am Dienstag damit begonnen, Ziele in der letzten von der Opposition gehaltenen Region Idlib in Syrien zu bombardieren und damit die erwartete Großoffensive eingeleitet. Damit ist die letzte Hoffnung auf eine friedliche Lösung in weite Ferne gerückt. Malteser International stellt sich auf eine neue Flüchtlingswelle ein und bereitet medizinische Nothilfe vor.

careBonn. - Der Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist auf den Tag genau vor zwei Jahren von der saudi-arabisch geführten Koalition geschlossen worden. Seitdem ist kein kommerzieller Luftverkehr mehr möglich und die Versorgungsengpässe werden täglich dramatischer. Deshalb fordern die internationale Hilfsorganisationen CARE und NRC, dass der Flughafen wieder dringend für den kommerziellen Luftverkehr und Krankentransporte geöffnet werden muss.

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