Nahost

Berlin. - Das Bundeskabinett will am Dienstag die Mandatsvorlage für einen Bundeswehreinsatz in Syrien beschließen. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) protestieren gegen einen deutsche militärische Beteiligung am "Krieg gegen den Terror". Militärische Interventionen könnten keinen Frieden herbeiführen und seien im Kampf gegen den Islamischen Staat kontraproduktiv, argumentieren die nichtstaatlichen Organisationen.

syrien bericht ngosBerlin. - Die internationale Gemeinschaft muss ein neues Unterstützungsprogramm für syrische Flüchtlinge in der Region beschließen. Das fordern sieben Hilfsorganisationen in ihrem Bericht "Right To A Future", der am Montag veröffentlicht wurde. Da weder ein Ende des Konflikts noch eine baldige Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien abzusehen seien, verlangen die Hilfsorganisationen umfangreiche Investitionen in die syrischen Nachbarländer, die einen Großteil der rund vier Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben.

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die ägyptische Justiz zur Aufhebung der lebenslangen Haftstrafen für Abdullah al-Facharani, Samhi Mustafa und Mohamed al-Adli auf. Am Donnerstag (1. Oktober) beginnt in Kairo das Berufungsverfahren für die drei Journalisten, die im April in einem Massenprozess mit insgesamt 51 Beschuldigten verurteilt wurden.

oxfamBerlin. - Die Vereinten Nationen haben die Lage im Jemen zum höchstmöglichen humanitären Notfall erklärt. Oxfam wirft reichen Ländern wie Deutschland eine Mitverantwortung an dieser Situation vor: Sie heizten den Konflikt durch Rüstungsexporte an die kriegführenden Parteien an, während sie gleichzeitig viel zu wenig Geld für die humanitäre Nothilfe ausgäben.

wv

Friedrichsdorf. - Eine sofortige Friedensinitiative, um den Krieg in Syrien zu beenden, hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision anlässlich des internationalen Tags des Friedens (21.September) gefordert. Angesichts immer neuer Kämpfe auch in größeren Städten wie Aleppo werden immer mehr Menschen gezwungen, ihr Heimatland zu verlassen. Doch auch in den Flüchtlingslagern in den Nachbarländern verschlechtert sich die Versorgungslage zunehmend.

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