Nahost

careBonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE fordert, dass bei der aktuellen Diskussion um die Flüchtlingssituation in Europa die Lösung des Konflikts in Syrien und die Situation von mehr als vier Millionen Flüchtlingen in den Nachbarländern Syriens wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken müssen. Die Hilfe für die Nachbarländer Syriens müsse dringend aufgestockt werden.

unicef palestine school

Amman. -  Wegen der brutalen Konflikte im Nahen Osten und Nordafrika gehen laut einem am Donnerstag veröffentlichten UNICEF-Bericht derzeit 13 Millionen Kinder nicht zur Schule. Die fehlenden Bildungs- und Zukunftsperspektiven ihrer Kinder sind ein Grund für Familien aus den Krisengebieten, ihre Heimat zu verlassen und Zuflucht in Europa zu suchen. Der mit Abstand größte Teil der rund vier Millionen syrischen Flüchtlinge hält sich nach wie vor in den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak und Türkei auf. Diese bemühen sich mit Unterstützung von UNICEF, die Kinder in die Schule zu bringen. Trotzdem hat dort über die Hälfte der Mädchen und Jungen keine Chance auf Bildung. UNICEF ruft deshalb dringend zu mehr Unterstützung für Kinder in den syrischen Nachbarländern auf.

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die Entscheidung des syrischen Anti-Terror-Gerichts begrüßt, die Vorwürfe gegen Mazen Darwish und seine Mitarbeiter vom Syrischen Zentrum für Medien- und Meinungsfreiheit (SCM) fallen zu lassen. Nach Angaben des SCM entschied das Gericht in Damaskus, die Fälle Darwishs und seiner Mitangeklagten fielen unter eine kürzlich verkündete Amnestie. Außerdem wies der Richter den zentralen Vorwurf der Unterstützung des Terrorismus ausdrücklich ab.

Stickoxide im Nahen Osten. Grafik: MPIC

Mainz. - Politische und wirtschaftliche Krisen sowie internationale Konflikte können sich kurzfristig und drastisch auf die Schadstoffemissionen in einer Region auswirken. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie am Beispiel des Nahen Ostens herausgefunden. Die Wissenschaftler analysierten die Stickoxidbelastung der Atmosphäre während der letzten zehn Jahre.

wfp iconSanaa/Aden. - Millionen Jemeniten droht eine Hungersnot, weil der Zugang zu den Menschen in Not nicht gewährleistet ist und dringend benötigte Hilfsgelder fehlen. Das hat Ertharin Cousin, Exekutivdirektorin des UN World Food Programme (WFP), am Mittwoch nach einem dreitägigen Besuch des Bürgerkriegslandes erklärt.

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