Nahost

hbs_150Berlin. - Eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und 
Palästina erfordert Sicherheitsgarantien durch eine 
"internationale Präsenz" vor Ort, an der sich auch Deutschland 
beteiligen könnte. Zu diesem Schluss kommen israelische und 
palästinensische Sicherheitsexperten, die gemeinsam mit 
Vertretern der Europäischen Union (EU) und dem ehemaligen 
Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses konkrete Vorschläge 
für ein solches Mandat erarbeitet haben. Organisiert wurde 
dieser Beratungsprozess von der grünnahen Heinrich-Böll-Stiftung.
wfp_iconSanaa. - Im Jemen sind derzeit fast fünf Millionen Menschen nicht in der Lage, sich durch den Kauf oder den Anbau von Nahrungsmitteln zu ernähren. Das hat eine Studie des UN World Food Programme (WFP) ergeben, die gemeinsam mit der Yemeni Central Statistical Organisation (CSO) und dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF erstellt wurde. 22 Prozent der Bevölkerung seien damit vom Hunger bedroht.  
rog_logo_neuParis. - Der diesjährige Netizen-Preis von Reporter ohne Grenzen (ROG) geht an die Medienzentren der lokalen Koordinationskomitees in Syrien (Local Coordination Commitees, LCC). Ola Betersch nahm den mit 2.500 Euro dotierten Preis als Vertreterin der LCC in Paris entgegen. "Die Medienzentren der LCC stehen stellvertretend für alle Netzaktivisten und Bürgerjournalisten in Syrien, die enorme Risiken eingehen, um die Tragödie ihres Landes zu dokumentieren", erklärte ROG.
syrien_100Berlin. - 50 Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft aus mehr als 25 Ländern haben die Vereinten Nationen aufgerufen, entschiedene Maßnahmen zur Beendigung der Gewalt in Syrien einzuleiten. Sie nannten die Krise "eine der schlimmsten Fälle willkürlicher Gewalt gegen die eigene Zivilbevölkerung, die wir in den vergangenen Jahren gesehen haben."
caritasFreiburg. - Nach fast einem Jahr andauernder Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Regime-Gegnern wächst die Verelendung der Bevölkerung in Syrien. Caritas international hält eine schnelle Ausweitung der humanitären Hilfe auf hilfsbedürftige alte, kranke und behinderte Menschen für dringend erforderlich. Dies sei aufgrund der anhaltenden Gewalt in Syrien jedoch derzeit nicht möglich, berichtete die Organisation am Donnerstag in Freiburg. 


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