Nahost

syrien_100Berlin. - 50 Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft aus mehr als 25 Ländern haben die Vereinten Nationen aufgerufen, entschiedene Maßnahmen zur Beendigung der Gewalt in Syrien einzuleiten. Sie nannten die Krise "eine der schlimmsten Fälle willkürlicher Gewalt gegen die eigene Zivilbevölkerung, die wir in den vergangenen Jahren gesehen haben."
caritasFreiburg. - Nach fast einem Jahr andauernder Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Regime-Gegnern wächst die Verelendung der Bevölkerung in Syrien. Caritas international hält eine schnelle Ausweitung der humanitären Hilfe auf hilfsbedürftige alte, kranke und behinderte Menschen für dringend erforderlich. Dies sei aufgrund der anhaltenden Gewalt in Syrien jedoch derzeit nicht möglich, berichtete die Organisation am Donnerstag in Freiburg. 


diakonieStuttgart. - Mit wachsender Sorge verfolgt die Diakonie Katastrophenhilfe die Eskalation in Syrien: "Die Repression der syrischen Regierung gegen die Protestbewegung wird immer gewaltsamer und die Opposition und ihre Unterstützer treiben weg von friedlichem Protest hin zu gewaltsamen Aktionen", sagte die Direktorin des evangelischen Hilfswerks, Cornelia Füllkrug-Weitzel, am Donnerstag in Stuttgart. "Beide Seiten sorgen immer weniger für den Schutz der Menschen. Die Zahl der Opfer in der Bevölkerung steigt." Die Diakonie Katastrophenhilfe hat Maßnahmen zur Hilfe für Vertriebene eingeleitet.
medicoFrankfurt. - Israelische Behörden wollen im Westjordanland humanitäre Projekte im Wert von mehr als 200.000 Euro, die mit deutschen Mitteln finanziert wurden,  abreißen lassen. Betroffen sind Windkraft- und Solaranlagen, die die Frankfurter Hilfsorganisation medico international in Zusammenarbeit mit der israelischen Organisation Comet-ME in palästinensischen Dörfern der Südhebronhügel errichtete. Das teilte medico am Mittwoch in Frankfurt mit.
aerzte_ohne_grenzenBerlin. - Das syrische Regime geht gezielt gegen verwundete Demonstranten und gegen Mediziner vor, die die Opfer der Gewalt im Land behandeln. Das geht aus Berichten hervor, die Ärzte ohne Grenzen gesammelt hat. Die Hilfsorganisation hat Aussagen von Ärzten in Syrien sowie von Verwundeten, die außerhalb Syriens medizinisch versorgt werden, in einem Bericht zusammengetragen, der am Mittwoch in Paris vorgestellt wurde.
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