Nahost

saudi-arabien_antiterror_ai_200London/Berlin (epo.de) - Unter dem Etikett der Terrorismus-Bekämpfung sind seit 2001 Tausende Menschen in Saudi-Arabien in geheimer Haft gehalten und gefoltert worden. Viele seien unter ungeklärten Umständen von Sicherheitsbeamten getötet worden oder "verschwunden". Hunderte erwarteten "unfaire Geheimverfahren", heißt es in einer Dokumentation, die Amnesty International am Mittwoch veröffentlichte.
aegypten_al-minya_100Kairo/Berlin (epo.de). - Tausende Steinbruch-Arbeiter haben sich am Donnerstag in der mittelägyptischen Stadt Al-Minya Straßenaschlachten mit der Polizei geliefert. Nach Angaben von Sicherheitskräften und Augenzeugen wurde ein Polizist getötet, mehrer Dutzend Demonstranten und Polizisten wurden verletzt. Die Arbeiter protestierten ebenso wie die Besitzer von Steinbrüchen gegen neue Steuern, die bereits mehrere Betriebe zur Schließung gezwungen hatten.
gaza_moschee_destroyed_150Jerusalem/Frankfurt (epo.de). - 54 Soldaten und Offiziere der israelischen Armee haben in einer am Mittwoch veröffentlichten Dokumentation Fälle exzessiver Gewalt beim israelischen Angriff auf den Gazastreifen um die Jahreswende 2008/09 geschildert. Obwohl die Angriffe in einem dicht besiedelten Gebiet durchgeführt wurden, habe die israelische Armee regelmäßig Gebrauch von Phosphorbomben in Wohnvierteln gemacht, erklärten das Frankfurter Hilfswerk medico international und seine israelische Partnerorganisation "Breaking the Silence".
Gaza-BerichtGenf (epo.de). – Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) weist in einem neuen Bericht auf die verzweifelte Lage von eineinhalb Millionen Menschen im Gaza-Streifen hin. Sechs Monate nach der israelischen Militäroperation in Gaza könnten die Bewohner des Gebiets immer noch kein neues Leben aufbauen. Sie seien "in Verzweiflung gefangen", erklärte das IKRK am Montag in Genf. Die Bevölkerung habe immer mehr Mühe zu überleben, Schwerkranke würden nicht versorgt. Tausende seien nach der Zerstörung ihrer Häuser ohne angemessene Unterkunft.
Press TV Screenshot
Teheran/Berlin (epo.de). - Bei den Unruhen nach der Präsidentschaftswahl im Iran sind am Wochenende nach Polizeiangaben 457 Menschen in Teheran verhaftet worden. 13 Menschen seien am Samstag getötet und zahlreiche Personen verletzt worden, meldete die Website des iranischen Senders Press TV am Montag unter Berufung auf die iranische Polizeiführung. Der Wächterrat räumte inzwischen ein, dass es Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen gegeben habe.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok