Nahost

medicoGaza-Stadt/Frankfurt (epo.de). - Jüdische und arabische Ärzte und Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes wollen am Freitag versuchen, mit einem Lebensmittel-Konvoi aus Israel in den Gaza-Streifen zu gelangen. Organisiert werde die Solidaritätsaktion "mit den Bewohnern von Gaza und dem Süden Israels" von dem israelischen medico-Partner "Ärzte für Menschenrechte", teilte die sozialmedizinische Hilfsorganisation medico international am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Die Aktivisten fordern eine sofortige Waffenruhe und eine politische Lösung, um die Besetzung zu beenden.

Gazastreifen. Karte: Wikpedia

Gaza Stadt/Berlin (epo.de). - Die israelische Armee hat am Donnerstag in Gaza-Stadt das Hauptquartier der Vereinten Nationen, ein Krankenhaus und den Sitz mehrerer internationaler Medienbüros beschossen. Unterdessen setzten UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Tel Aviv ihre Vermittlungsbemühungen fort. Medzinischen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen und medico international stellt sich die Frage, ob sie ihre Nothilfe angesichts der Rücksichtslosigkeit der israelischen Streitkräfte und der Hamas gegenüber zivilen Einrichtungen überhaupt noch fortsetzen können.

unicef logoKöln (epo.de). - Angesichts der täglich wachsenden Zahl ziviler Opfer hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) eindringlich an die Konfliktparteien im Nahen Osten appelliert, "das Blutvergießen zu stoppen und die Zivilbevölkerung aus dem Kreuzfeuer zu nehmen". Beide Konfliktparteien müssten die diplomatischen Bemühungen um eine sofortige Waffenruhe des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon unterstützen, erklärte UNICEF am Mittwoch in Köln. Ban traf am Mittwoch in Ägypten ein.
EEDGaza-Stadt/Bonn (epo.de). - In Gaza-Stadt ist eine vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) geförderte Mutter-Kind-Klinik durch Bomben der israelischen Armee zerstört worden. "Die Klinik, alle Geräte und die medizinischen Vorräte sind zerstört", erklärte Zack Sabella, ein Mitarbeiter des Hilfswerks in Jerusalem. Da die Klinik im Kampfgebiet nahe der Grenze liegt, konnte sie seit dem 30. Dezember nicht wieder geöffnet werden.

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Gaza/New York (epo.de). - Das Kinderhilfswerk UNICEF hat die Konfliktparteien im Gazastreifen aufgefordert, den humanitären Helfern umgehend sicheren und ungehinderten Zugang zu den Not leidenden Menschen zu verschaffen und die Verteilung von Nahrungsmitteln, Wasser, Treibstoff und Medizin zu ermöglichen. "UNICEF ist tief besorgt, dass die UN gezwungen war, ihre Hilfe aufgrund der anhaltenden Gewalt zu suspendieren. Dies kann nur die ohnehin kritische humanitäre Situation verschärfen und die Gefahr für die Kinder noch mehr erhöhen", erklärte UNICEF-Exekutivdirektorin Ann Veneman in New York.

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